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In drei deutschen Städten muss am Donnerstag mit Flugausfällen gerechnet werden
© dpa-Bildfunk
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In drei deutschen Städten muss am Donnerstag mit Flugausfällen gerechnet werden

Es sei mit starken Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Man reagiere damit auf das Ausbleiben einer Reaktion des Bundesverbands der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) auf den jüngsten Warnstreik zum Wochenbeginn an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld. Nach Angaben des Flughafenverbandes ADV wird der Streik etwa 111.000 Reisende treffen. Der Verband zeigte sich über das Vorgehen der Gewerkschaft Verdi entsetzt. Der ganztägige Warnstreik sei "überzogen, rücksichtslos und unverantwortlich", sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Dadurch entstünde großer Schaden nicht nur für die Flughäfen, die zudem in dem Streit kein Verhandlungspartner seien, sondern auch für "das Image Deutschlands".

20 Euro Stundenlohn für Beschäftigte gefordert

Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen zwischen dem BDLS und Verdi für rund 23.000 Beschäftigte der Flugsicherheit. Die Gewerkschaft will einen Stundenlohn von bundesweit 20 Euro bei der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle durchsetzen.