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Bsirske ruft Verdi-Mitglieder zur Teilnahme am Klimastreik auf | BR24

© dpa-Bildfunk/Gregor Fischer

Fridays for Future plant am 20. September Demonstrationen in mehr als 100 deutschen und zahlreichen weiteren Städten weltweit.

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    Bsirske ruft Verdi-Mitglieder zur Teilnahme am Klimastreik auf

    Verdi-Mitglieder sollen am 20. September mit der Fridays-for-Future-Bewegung für Klimaschutz auf die Straße gehen. Dazu hat Verdi-Chef Frank Bsirkse aufgerufen. Fridays für Future plant an diesem Tag Demonstrationen in ganz Deutschland.

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    Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske hat die rund zwei Millionen Mitglieder der Gewerkschaft aufgerufen, am 20. September mit der "Fridays-for-Future"-Bewegung auf die Straße zu gehen. "Es geht darum, Flagge zu zeigen - wir brauchen ein deutlich konsequenteres Handeln der Politik beim Klimaschutz", sagte Bsirske der Essener "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Zu einem ordentlichen Streik könne die Gewerkschaft jedoch nicht aufrufen.

    Fridays for Future plant Demonstrationen in über 100 deutschen Städten

    "Es wird auch nicht jeder seine Arbeit unterbrechen können", schränkte der Chef der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ein. "Aber wer kann, sollte ausstempeln und mitmachen." Er werde sich jedenfalls an den Demonstrationen beteiligen. Fridays for Future plant am 20. September Demonstrationen in mehr als 100 deutschen und zahlreichen weiteren Städten weltweit.

    20. September: Bundesregierung stellt Ergebnisse des Klimagipfels vor

    In Deutschland werden an diesem Tag die Ergebnisse des Klimakabinetts vorgestellt. Zudem findet am 23. September der UN Climate Action Summit in New York statt. Rund um diese Termine soll nach Angaben von "Fridays for Future" mit unterschiedlichen Protestformen der Druck auf die Politik für konkrete Fortschritte beim Klimaschutz erhöht werden.

    Bsirske über Fridays für Future: Kann nachhaltige Wirkung erzielen

    Bsirske lobte die Organisationskraft von "Fridays for Future". Hier entwickle sich eine Jugendbewegung, die nachhaltig Wirkung in Deutschland erzielen werde, sagte der Gewerkschafter. Die Schüler und Studierenden tragen nach seinen Worten dazu bei, Klimaschutz und Energiewende anzuschieben.

    Verdi-Chef Bsirske offen für früheren Kohleausstieg

    Bsirske, der als stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat des Essener Energiekonzerns RWE sitzt, zeigte sich offen für einen früheren Kohleausstieg. "Wir sollten so schnell wie möglich aus der Kohleverstromung aussteigen, das ist unsere Position bei Verdi", betonte er. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission hatte einen Ausstieg für 2038 empfohlen, "Fridays for Future" dringt auf ein Datum acht Jahre früher.