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Vegetarische Kost mit Schadstoffproblemen | BR24

© pa/dpa/Friso Gentsch

Lebensmittelchemiker bei der Arbeit

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    Vegetarische Kost mit Schadstoffproblemen

    Soja-Schnitzel oder Lupinen-Wurst - was taugt vegetarischer Fleischersatz? Das wollte die Stiftung Warentest wissen und hat 20 Fleisch­ersatz­produkte unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist durchwachsen.

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    Zuerst die gute Nachricht: Je zwei Schnitzel, Bratwürste und Frikadellen empfehlen die Tester durchaus. Der Testsieger unter den Schnitzeln schmeckte ihnen sogar "sehr gut".

    Und jetzt die schlechte: In sechs von 20 Produkten - fünf Bratwürste und ein Schnitzel - fanden die Tester "hohe Mengen an kritischen Mineralölbestandteilen". In einem ansonsten mit "gut" bewerteten vegetarischen Schnitzel entdeckten die Tester sogar eine der höchsten Belastungen mit "MOSH"-Verbindungen (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons), die sie je in Lebensmitteln gemessen hatten.

    In jeder Produkt­gruppe, schreibt Stiftung Warentest in der Oktoberausgabe ihrer Zeitschrift "test", gibt es über­zeugende Kandidaten, die eine gute Alternative zu ihren fleisch­lichen Vorbildern sind. Sie ähneln ihnen sogar in Geschmack und Konsistenz.

    Viele Produkte können aber noch besser werden: Einige Veggie-Varianten schmeckten trocken, waren schwer zu kauen oder sehr salzig. Auch sind sie nicht per se kalorienärmer als die vergleichbaren Fleisch­produkte. Wer Fett sparen will, muss also genau hinsehen, welches Produkt er auswählt.

    Getestet wurden unter anderem Marken wie "Rügen­walder Mühle", "Taifun" und "Valess". Einen Link zum Test finden sie hier: