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VdK-Präsidentin Verena Bentele setzt sich für Grundrente ein | BR24

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Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, plädiert angesichts der in manchen Bevölkerungsschichten drohenden Altersarmut für eine allgemeine Grundsicherung.

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VdK-Präsidentin Verena Bentele setzt sich für Grundrente ein

Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, plädiert angesichts der in manchen Bevölkerungsschichten drohenden Altersarmut für eine allgemeine Grundsicherung.

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Besonders von Armut bedroht seien Alleinerziehende mit Kindern und Rentenempfänger, betonte Bentele im Interview mit der radioWelt auf Bayern 2.

"Der gravierende Unterschied zwischen Arbeitstätigen und Rentnern ist natürlich, dass Rentner keine Möglichkeit mehr haben, sich zu befreien aus ihrer Armut."

Wenn Minijobs wie Putzen oder Regale einräumen aus gesundheitlichen Gründen ausfielen, bleibe vielfach nur noch der Gang zur Tafel, um sich für Lebensmittel anzustellen, oder zum Sozialamt, so Bentele weiter.

"Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung"

Verena Bentele plädierte zur Bekämpfung der Altersarmut erneut für eine Grundrente, damit "die Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, die Kinder erzogen und Angehörige gepflegt haben, dann endlich auch eine Rente bekommen, die spürbar über der Grundsicherung liegt".

Sie sei für eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung, sagte Bentele.

"Wenn jemand 35 Jahre gearbeitet hat, hat er meines Erachtens auch eine Grundrente verdient, und dann sollte man sich eben nicht 'ausziehen' müssen vor dem Sozialamt oder der Rentenversicherung, um alle Einkünfte offenzulegen."