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"Utopia-Stadt" Samjiyon: Nordkorea feiert sein neues Skiresort | BR24

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Ein Skigebiet, tausende Wohnungen und verschiedene Gewächshäuser: Mit großem Pomp hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un eine neue Stadt eingeweiht. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA feierte sie als "Utopia-Stadt unter dem Sozialismus".

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"Utopia-Stadt" Samjiyon: Nordkorea feiert sein neues Skiresort

In Nordkorea ist ein komplett neu entstandener Wintersport-Ort eingeweiht worden - mit großem Pomp: Staatsmedien feiern das Resort als "Utopia-Stadt unter dem Sozialismus". Diplomaten aus dem Ausland berichten von Kinderarbeit.

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Laut der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA war sie ein Herzensprojekt des Machthabers Kim Jong Un: die gerade erst eingeweihte Wintersport-Retortenstadt "Samjiyon" nahe des heiligen Paektu-Bergs an der Grenze zu China.

Kim habe "mit Leib und Seele" zur Entstehung Samjiyons beigetragen, berichtet die KCNA. Auf einem von der Nachrichtenagentur veröffentlichten Foto ist der Machthaber bei der Eröffnung im schwarzen Trenchcoat zu sehen, wie er ein rotes Band durchschneidet.

Tausende Wohnungen, ein Museum und Gewächshäuser

Neben einem Skigebiet umfasst das Prestigeprojekt auch ein Museum sowie tausende Wohnungen mit Gewächshäusern für Heidelbeeren und Kartoffeln. In den Medien ist von einer "Utopia-Stadt unter dem Sozialismus" die Rede.

Tausende Arbeiter waren nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP im Einsatz, viele davon Soldaten. Laut KCNA mussten auch Studenten in den Semesterferien dort arbeiten. Diplomaten berichteten darüber hinaus von Kinderarbeit.