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USA, Österreich, Deutschland: Überall Schneemassen und Unfälle | BR24

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Bei Unfällen auf eisglatten Straßen kamen in den Staaten Missouri und Kansas nach Behördenangaben mindestens fünf Menschen um. Auch die USA werden derzeit von schweren Schneestürmen heimgesucht.

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USA, Österreich, Deutschland: Überall Schneemassen und Unfälle

Nicht nur Südbayern leidet unter Schneefällen mit vermischten Regen. Auch im Osten Deutschlands, in Österreich und den Vereinigten Staaten kommt es zu heftigen Stürmen. In den USA kamen fünf Menschen ums Leben.

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Ein Wintersturm hat in den USA den Mittleren Westen erfasst und den Verkehr in mehreren Bundesstaaten lahmgelegt. Der Sturm zog am Freitag von den Rocky Mountains nach Kansas und Nebraska. Jetzt hat er Missouri und Ilinois erreicht und steuert auf Washington zu.

Mindestens fünf Tote in den USA

Bei unwetterbedingen Unfällen auf eisglatten Straßen kamen in den Staaten Missouri und Kansas nach Behördenangaben mindestens fünf Menschen um. Darunter eine Frau und ihre 14-jährige Stieftochter deren Auto auf eisglatter Fahrbahn in einen entgegenkommenden Sattelzug geriet.

Allein in Missouri gingen bis gestern Nachmittag (Ortszeit) bei der Polizei mehr als 3.000 Notrufe ein. In 700 Fällen ging es um Umfalle, 1.300 Autos strandeten. Die Polizei forderte mittlerweile die Bewohner auf zuhause zu bleiben.

Flüge am International Airport St. Louis mussten annuliert werden oder kamen verspätet an. In Columbia waren 12.000 Haushalte ohne Strom. Warnmeldungen wurden für Missouri, Illinois und Indiana herausgegeben.

Auch der Osten Deutschland liegt unter einer Schneedecke

Auf dem Brocken ist erneut eine Dampflokomotive im Schnee stecken geblieben. Sie habe sich gestern kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof auf dem höchsten Berg des Harzes festgefahren, so ein Mitarbeiter der Harzer Schmalspurbahn (HSB). Die Passagiere des Zuges seien von Geländefahrzeugen abgeholt worden. Bereits am Dienstag war ein Zug der HSB auf dem Weg zum Gipfel in einer Schneewehe stecken geblieben. Tagelang schaufelten ihn Helfer frei.

In Österreich sinkt die Lawinengefahr

In Österreich wurde gestern die Schneefallpause zum Räumen genutzt. Hunderte von Soldaten schaufelten viele Hausdächer von der schweren Schneelast frei. Hubschrauber flogen zahlreiche Einsätze, um mit dem Wind ihrer Rotoren den Schnee von den Bäumen zu blasen.

Die Behörden warnten die Bürger davor, Schnee in Bäche oder an die Ufer zu kippen. Es drohten lokale Überschwemmungen, wenn sich Bäche dadurch stauten. Generell sank die Lawinengefahr in Österreich zumindest vorübergehend. Am Samstag stuften die Experten die Bedrohung in Tirol und Vorarlberg auf Stufe 3 der fünfteiligen Skala zurück. Laut Wetterbericht droht ab heute erneut kräftiger Niederschlag mit regional mehr als einem Meter Schnee.

© dpa/pa

Schnee wird in St. Louis, USA, geräumt

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