Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

USA erklären Ausstieg aus INF-Abrüstungsvertrag | BR24

© pa/dpa/Ralf Hirschberger

US-Präsident Trump und Russlands Präsident Putin beim G20-Gipfel in Buenos Aires, November 2018

Per Mail sharen

    USA erklären Ausstieg aus INF-Abrüstungsvertrag

    Die US-Regierung steigt aus dem INF-Vertrag mit Russland zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenwaffen aus. Das gab das Weiße Haus bekannt und betonte, dies werde in sechs Monaten in Kraft treten.

    Per Mail sharen

    Die USA kündigen den sogenannten INF-Vertrag mit Russland auf. US-Außenminister Pompeo bekräftigte die Position der US-Regierung und sagte, es müsse Konsequenzen geben für Staaten, die sich nicht an die Regeln hielten. Russland habe die Vertragsbedingungen verletzt.

    Die russische Seite hatte das bereits im Vorfeld der Ankündigung aus Washington dementiert. Russlands Außenminister Rjabkow erklärte dazu, es sei unmöglich, einen Dialog im Erpressungsmodus zu führen.

    Merkel: "Russland hat den Vertrag verletzt"

    Vor gut einer halben Stunde hat auch Bundeskanzlerin Merkel Russland vorgeworfen, das INF-Abrüstungsabkommen verletzt zu haben. Die Kanzlerin sagte am Mittag in Berlin, man werde die sechsmonatige Frist nach der Kündigung für weitere Gespräche nutzen.

    Der INF-Vertrag gilt seit 1988 und gilt als einer der wichtigsten Abrüstungsverträge der Welt. Die USA und Russland hatten sich darin dazu verpflichtet, auf landgestützte atomare Mittelstreckenraketen zu verzichten.