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US-Wahl-Ticker: Wahllokale an der US-Ostküste geöffnet | BR24

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Ein Mann animiert mit einem Schild "Vote Here" zur Stimmabgabe für die US-Präsidentschaftswahl in Las Vegas, Nevada.

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US-Wahl-Ticker: Wahllokale an der US-Ostküste geöffnet

Im Osten der USA sind am Tag der Präsidentenwahl die ersten Wahllokale zur persönlichen Stimmabgabe geöffnet. Seit 6.00 Uhr Ortszeit (12.00 Uhr MEZ) sind u.a. in New York, New Jersey und Kentucky Wahllokale offen. Aktuelle Entwicklungen zur US-Wahl.

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  • BR24 Redaktion

Alle aktuellen Informationen zur US-Wahl finden Sie in unserem aktuellen Ticker zur Wahl hier. Der unten stehende Artikel hier ist veraltet wird nicht mehr aktualisiert.

Das Wichtigste zur US-Wahl in Kürze:

13.15 Uhr: Heer von Anwälten bereitet sich auf strittigen Wahlausgang vor

Die Wahl in den USA beschäftigt die Gerichte des Landes bereits seit Monaten. Rund 300 Klagen wurden im ganzen Land eingereicht, viele wegen der Neuregelung von Wahlabläufen während der Corona-Pandemie. Doch wenn nach dem Wahltag am Dienstag der Ausgang der Präsidentschaftswahl oder wichtiger Senatsrennen strittig sein sollte, geht es ans Eingemachte. Sowohl Republikaner als auch Demokraten halten Tausende Anwälte bereit, um in einem solchen Fall in die Gerichtssäle des Landes zu marschieren und sicherzustellen, dass Wählerstimmen gezählt werden - oder eben nicht. Seit der Wahl im Jahr 2000 zwischen George W. Bush und Al Gore, die letztlich der Oberste Gerichtshof der USA entscheiden musste, haben beide Parteien sich intensiv auf die Möglichkeit vorbereitet, dass es wieder zu einem solchen Szenario kommen könnte.

12.40 Uhr: Im Osten der USA öffnen die Wahllokale

Im Osten der USA sind am Tag der Präsidentenwahl die ersten Wahllokale zur persönlichen Stimmabgabe geöffnet worden. Nachdem in zwei kleinen Orten in New Hampshire bereits um Mitternacht (Ortszeit) abgestimmt worden war, machten nun auch die Wahllokale in größeren Städten und Kommunen auf. Um 6.00 Uhr Ortszeit (12.00 Uhr MEZ) öffneten etwa viele in New York, New Jersey, Connecticut, Virginia, Indiana und Kentucky. Vor einigen Lokalen bildeten sich lange Schlangen, wie in verschiedenen Beiträgen auf Twitter zu sehen war.

11.35 Uhr: 100 Millionen haben schon gewählt, bevor die Wahllokale öffnen

Vor Öffnung der Wahllokale im ganzen Land haben schon fast 100 Millionen US-Bürger abgestimmt. Die Wahl beschäftigte auch bereits Gerichte.

Dass jetzt in New Hampshire so früh abgestimmt werden durfte, ist einem Gesetz zu verdanken, das Gemeinden mit weniger als 100 Einwohnern erlaubt, schon um Mitternacht (Ortszeit) ihr Wahllokal zu öffnen. Damit sollte Eisenbahnarbeitern die Möglichkeit gegeben werden, wählen zu gehen, sich aufs Ohr zu legen und dann pünktlich zur Arbeit anzutreten. Längst nicht immer spiegelten die Resultate aus den kleinen Orten aber wider, wer dann am Ende Präsident wurde.

Die USA erstrecken sich über mehrere Zeitzonen. Die letzten Wahllokale in Alaska sind bis 6.00 Uhr MEZ am Mittwoch geöffnet, auf den Aleuten noch eine Stunde länger, bis 7.00 Uhr MEZ. Wegen der vielen Briefwahlstimmen und einer damit verbundenen längeren Auszählung ist unklar, ob es noch in der Wahlnacht einen Sieger geben wird.

11.00 Uhr: Trump-Beraterin fordert härtere Maßnahmen

Die Trump-Beraterin und Ärztin Deborah Birx hat die US-Regierung kurz vor der Wahl zu drastischeren Maßnahmen im Umgang mit der Corona-Pandemie in den USA aufgefordert. "Wir treten in die beunruhigendste und tödlichste Phase dieser Pandemie ein, die zu einer steigenden Sterblichkeit führt", heißt es nach Informationen der US-Zeitung "Washington Post" in einem internen Bericht an das Weiße Haus. Angesichts der aktuellen Lage seien "viel aggressivere Maßnahmen" notwendig. Birx, die auch die Coronavirus-Task Force des Weißen Hauses koordiniert, widerspricht der Politik des US-Präsidenten in dem dem Bericht nach in vielen Punkten. So warnt sie etwa ausdrücklich vor großen Veranstaltungen, wie Trump sie im Wahlkampf mit Hunderten Teilnehmern durchführte. Die steigenden Infektionszahlen seien, anders als von Trump behauptet, nicht auf mehr Tests zurückzuführen.

10.05 Uhr: US-Wahl: Mehr als 140.000 wahlberechtigte Amerikaner in Deutschland

Für die Präsidentschaftswahl in den USA konnten auch zahlreiche Amerikanerinnen und Amerikaner in Deutschland ihre Stimme abgeben. So leben hierzulande mehr als 141.000 wahlberechtigte US-Bürger, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

Mehr als die Hälfte (58 Prozent) seien Männer und der Großteil (77 Prozent) sei zwischen 25 und 65 Jahre alt. Etwa ein Drittel der hier lebenden wahlberechtigten US-Bürger habe zusätzlich auch die deutsche Staatsbürgerschaft.

Bei der letzten US-Präsidentschaftswahl vor vier Jahren lebten laut Statistik 140 000 Wahlberechtigte in Deutschland, 2012 waren es mit 104.000 deutlich weniger. Nicht erfasst in den Zahlen sind hier stationierte US-Soldaten, Diplomaten und deren Angehörige.

9.27 Uhr: Chamenei: US-Wahl ohne Auswirkung auf Irans Politik

Der Wahlausgang in den USA wird nach den Worten des obersten iranischen Führers keine Auswirkungen auf die zukünftige Iran-Politik gegenüber Washington haben. "Die Politik des Irans im Zusammenhang mit den USA ist vorkalkuliert und klar ... wer auch immer in den USA Präsident werden sollte, wird diese Politik nicht beeinflussen", sagte Ajatollah Ali Chamenei am Dienstag im iranischen Staatsfernsehen. Nach der iranischen Verfassung hat Chamenei das letzte Wort in allen strategischen Belangen.

Auch Präsident Hassan Ruhani und sein Außenminister Mohammed Dschawad Sarif haben mehrfach betont, dass dem Iran der Wahlausgang in den USA egal sei. Trotzdem glauben Beobachter, dass der Gottesstaat auf eine Wahlniederlage von Präsident Donald Trump und einen Sieg des Demokraten Joe Biden hofft. Außerdem haben sowohl Ruhani als auch Sarif angedeutet, dass der Iran durchaus bereit sei, Verhandlungen mit den USA zu führen, sobald die zum Wiener Atomabkommen von 2015 zurückkehren sollten.

US-Präsident Trump hat mit dem Ausstieg aus dem Atomdeal und der Verhängung neuer Sanktionen den ölreichen Iran in die schlimmste Wirtschaftskrise seiner Geschichte geführt. Bei einem Wahlsieg Bidens bestünde Hoffnung auf eine Rückkehr der USA zum Atomdeal. In dem Fall könnten zumindest einige der Sanktionen wieder aufgehoben werden. Auch der Ölexport als wichtigste Einnahmequelle des Gottesstaates könnte wieder anziehen.

07:29 Uhr: Erste Ergebnisse bei US-Wahl - Biden gewinnt im Dorf Dixville Notch

Die ersten Entscheidungen der US-Präsidentenwahl sind gefallen: Der Demokrat Joe Biden hat die Abstimmung in dem kleinen Örtchen Dixville Notch in New Hampshire an der US-Ostküste mit 5 zu 0 Stimmen gegen Donald Trump gewonnen. Im Nachbarort Millsfield setzte sich der Republikaner Trump mit 16 zu 5 Stimmen gegen Biden durch, wie hier kurz nach Mitternacht (Ortszeit) auf einer handbeschriebenen Tafel verkündet wurde.

Das Wahllokal in Dixville Notch öffnet seit 1960 am Wahltag bereits um Mitternacht. Da es in dem Skiort nahe der kanadischen Grenze weniger als ein Dutzend registrierte Wähler gibt, sind Stimmabgabe und -auszählung schnell abgewickelt. Bereits um kurz nach Mitternacht (Ortszeit) stand das Ergebnis fest. US-Fernsehsender übertrugen Abstimmung und Auszählung live. Bei der Wahl 2016 hatte hier die Demokratin Hillary Clinton mit 4:2 gegen Trump gewonnen.

Dass man so früh votieren darf, ist einem Gesetz in New Hampshire zu verdanken. Es erlaubt Gemeinden mit weniger als 100 Einwohnern, sowohl bei den Vorwahlen als auch dann bei der Präsidentenwahl schon um Mitternacht ihr Wahllokal zu öffnen. Damit sollte Eisenbahnarbeitern die Möglichkeit gegeben werden, wählen zu gehen, sich aufs Ohr zu legen und dann pünktlich zur Arbeit anzutreten. Längst nicht immer spiegelten die Resultate aus den kleinen Orten, wer dann am Ende Präsident wurde.

07.27 Uhr: 127.000 aus Autos abgegebene Stimmen in Texas bleiben gültig

Republikaner sind im US-Bundesstaat Texas mit dem Versuch gescheitert, rund 127.000 Stimmzettel für ungültig erklären zu lassen, die Wähler direkt aus ihren Autos heraus abgegeben haben. Die Stimmen wurden im Harris County abgegeben, das als eher den Demokraten zugeneigt gilt.

Ein Bundesrichter in Houston wies am Montag eine Klage von vier Republikanern ab, die forderten, die Stimmzettel nicht zu berücksichtigen. Die Wahlbehörde von Harris County hatte angesichts der Corona-Krise zusätzlich Zelte neben Wahllokalen aufstellen lassen, in denen Autofahrer ihre Stimmzettel abgeben konnten, ohne die Fahrzeuge zu verlassen. Die Republikaner hatten in ihrer Klage unter anderem argumentiert, dass es für das Verfahren keine gesetzliche Grundlage gebe.

Der Richter ließ die Klage nicht zu, weil er die Republikaner nicht als Geschädigte anerkannte. Zugleich machte er aber deutlich, dass er auch in der Sache gegen eine Annullierung der Stimmzettel entschieden hätte - weil dies nicht im öffentlichen Interesse wäre.

Texas hat seit dem Sieg von Jimmy Carter 1976 nicht mehr für einen Demokraten bei einer Präsidentenwahl gestimmt - in diesem Jahr zeigen die Umfragen aber ein relativ knappes Rennen zwischen dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump und dem Demokraten Joe Biden. Insofern könnten auch 127.000 Stimmen eine wichtige Rolle spielen.

06.01 Uhr: Trump und Biden verurteilen Terror in Wien

US-Präsident Donald Trump und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden haben den Terrorangriff in Wien verurteilt. "Nach einem weiteren abscheulichen Terrorakt in Europa sind unsere Gebete bei den Menschen in Wien", schrieb Trump am späten Montagabend (Ortszeit) auf Twitter.

Diese bösartigen Angriffe auf unschuldige Menschen müssten aufhören, fügte er hinzu. Die USA stünden an der Seite Österreichs, Frankreichs und ganz Europas im Kampf gegen Terroristen, einschließlich radikal-islamische Terroristen.

Auch Biden twitterte, er und seine Frau Jill beteten nach dem schrecklichen Terrorangriff in Wien für die Opfer und deren Familien. "Wir müssen alle vereint gegen Hass und Gewalt eintreten", ergänzte er. In den USA wird am Dienstag ein neuer Präsident gewählt.

Bei dem Terrorangriff in der Wiener Innenstadt waren am Montagabend mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Nahe einer Synagoge in einem Ausgehviertel hatten die Täter zahlreiche Schüsse abgefeuert. Die Angreifer zielten nach Darstellung von Augenzeugen auf Menschen in den Lokalen und den Gastgärten. Die Hintergründe der Tat blieben auch nach Stunden unklar.

06.00 Uhr: Wahltag in USA eröffnet - kleine Orte in New Hampshire stimmen ab

Mit Abstimmungen in kleinen Orten im Bundesstaat New Hampshire hat um Punkt Mitternacht (Ortszeit) der Wahltag in den USA begonnen. Das erste Ergebnis wird aus dem Dorf Dixville Notch erwartet, das schon seit 1960 stets zu Beginn der "Geisterstunde2 votiert. Hier gibt es weniger als ein Dutzend registrierte Wähler, so dass gleich nach der Stimmabgabe ausgezählt wird. Auch in dem kleinen Örtchen Millsfield wird traditionell um Mitternacht (Ortszeit) abgestimmt. Im Ort Hart's Location fällt die Mitternachtsabstimmung bei dieser Präsidentschaftswahl wegen der Corona-Pandemie aus. Hier öffnen die Wahllokale wie andernorts erst einige Stunden später.

Dass man so früh votieren darf, ist einem Gesetz in New Hampshire zu verdanken. Es erlaubt Gemeinden mit weniger als 100 Einwohnern, sowohl bei den Vorwahlen als auch dann bei der Präsidentenwahl schon um Mitternacht ihr Wahllokal zu öffnen. Damit sollte Eisenbahnarbeitern die Möglichkeit gegeben werden, wählen zu gehen, sich aufs Ohr zu legen und dann pünktlich zur Arbeit anzutreten. Längst nicht immer spiegelten die Resultate aus den kleinen Orten, wer dann am Ende Präsident wurde.

Mehr zu "US-Präsidentschaftswahl: Wann wird das Ergebnis feststehen?"

04.13 Uhr: Joe Biden zuversichtlich vor Wahltag

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat sich unmittelbar vor dem Wahltag optimistisch gezeigt. "Ich habe das Gefühl, dass wir uns für einen großen Sieg morgen sammeln", sagte Biden in Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania am Montagabend (Ortszeit). Pennsylvania könnte eine entscheidende Rolle bei der Präsidentenwahl spielen. Biden kommt am Dienstag noch einmal in den Bundesstaat.

"Morgen bricht ein neuer Tag an", rief Biden seinen Anhängern zu, die wegen der Corona-Gefahr wieder einmal wie in einem Autokino mit ihren Fahrzeugen zur Wahlkampfveranstaltung kamen. "Morgen können wir eine Präsidentschaft beenden, die unsere Nation gespalten und die Flamme des Hasses angefacht hat." Vor Bidens Auftritt spielte Lady Gaga mehrere Songs und rief auf, für ihn zu stimmen.

00.54 Uhr: US-Popstar Beyoncé macht sich für Joe Biden stark

Weltstar Beyoncé hat ihren 155 Millionen Fans auf Instagram am Vortag der US-Wahlen unmissverständlich signalisiert, welchen Kandidaten sie unterstützt. Die R&B-Sängerin zeigte sich am Montag in einem Post mit einer Gesichtsmaske als Corona-Schutz mit der Aufschrift Biden/Harris. In ihrem Werbeclip für den demokratischen Präsidentschaftsanwärter Joe Biden und dessen Vize-Kandidatin Kamala Harris trägt Beyoncé einen Schlapphut mit einem "Ich habe gewählt"-Anstecker.

Die gebürtige Texanerin rief zum Wählen auf, ganz speziell wandte sie sich dabei an die Menschen in ihrem Heimatstaat. "Schaff es, Texas", schrieb Beyoncé. Der bevölkerungsreiche Bundesstaat geht seit Jahrzehnten an Republikaner. Donald Trump lag dort 2016 deutlich vor der Demokratin Hillary Clinton. Umfragen sagen jetzt aber ein deutlich knapperes Rennen voraus.

Mehr zu "US-Wahl: Welche Promis unterstützen welchen Kandidaten?"

00.52 Uhr: Biden ruft Amerikaner vor Wahl zur Einheit auf

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat die Amerikaner in den letzten Zügen des Wahlkampfs zur Einheit aufgerufen. "Wir können das Beste aus uns herausholen, wenn wir die vereinigten Staaten von Amerika sind", sagte Biden am Montag (Ortszeit) in Pittsburgh im umkämpften Bundesstaat Pennsylvania bei einem seiner letzten Auftritte im Wahlkampf. Die USA befänden sich in einem "unglaublichen Moment" in der Geschichte: Auf der einen Seite stehe die Identität des Landes vor der größten Bedrohung, auf der anderen Seite sei die Zukunft noch nie so vielversprechend wie heute gewesen.

Am Dienstag ist der offizielle Wahltermin in den USA. Dutzende Millionen Amerikaner haben aber bereits frühzeitig per Brief oder im Wahllokal abgestimmt. Der Demokrat und ehemalige US-Vizepräsident Biden hofft darauf, die Präsidentschaft von Donald Trump nach nur einer Amtszeit zu beenden und in das Weiße Haus einzuziehen.

00.25 Uhr: Obama ruft in Florida zu Ende von "Reality Show" auf

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat zum Abschluss des Wahlkampfs dazu aufgerufen, seinen Nachfolger Donald Trump nach vier Jahren wieder abzuwählen. In einer Ansprache in Miami im besonders heftig umkämpften Bundesstaat Florida warf Obama Trump am Montag (Ortszeit) vor, der Aufgabe im Amt nicht gerecht geworden zu sein und stattdessen im Weißen Haus eine "Reality Show" aufgeführt zu haben.

Angesichts der Bedrohungen der Corona-Pandemie sei es wichtiger denn je, allen eine bezahlbare Krankenversicherung zu ermöglichen, sagte der Expräsident. Die Kandidaten der Demokraten, Joe Biden und Kamala Harris, wollten Florida auch vor den Auswirkungen der Klimakrise bewahren und neue Arbeitsplätze mit der Nutzung erneuerbarer Energien schaffen. "Er hat mich zu einem besseren Präsidenten gemacht", sagte Obama über seinen ehemaligen Vizepräsidenten.

Die Ergebnisse Floridas bei Präsidentschaftswahlen fielen wiederholt äußerst knapp aus. 2012 konnte sich Obama die Mehrheit sichern, 2016 lag Trump vorn. Als besonders entscheidend gelten die Stimmen von Einwanderern aus Lateinamerika.

Dienstag, 3. November

16.00 Uhr: US-Aktien legen am Tag vor Präsidentschaftswahl zu

Nach der schwärzesten Börsenwoche seit dem Crash vom März nutzen Anleger die Chance zum Wiedereinstieg in den US-Aktienmarkt. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Montag um jeweils rund ein Prozent. Die Aufmerksamkeit der Investoren richte sich aber auf die anstehenden Präsidentschaftswahlen, sagte Rick Meckler, Partner beim Vermögensverwalter Cherry Lane. Sie setzten darauf, dass allein die Tatsache, ein eindeutiges Ergebnis zu erhalten, gut für die Börsen sei. Die Experten der Bank Unicredit bezweifelten allerdings, dass ein Sieger rasch gekürt werden könne, sodass Kursturbulenzen drohten. "Das könnte eine heftige Achterbahn-Fahrt werden."

15.45 Uhr: Biden verteidigt Fauci

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat den Seuchenexperten Anthony Fauci gegen eine Kündigungsdrohung von Präsident Donald Trump in Schutz genommen. "Wir brauchen einen Präsidenten, der wirklich auf Experten wie Dr. Fauci hört", schrieb der 77-Jährige am Montag bei Twitter. Fauci ist der ranghöchste US-Experte für ansteckende Krankheiten und Mitglied der Coronavirus-Taskforce des Weißen Hauses. Am Wochenende hatte er den Umgang der Regierung mit dem Virus und Trumps Äußerungen dazu kritisiert. Trump drohte daraufhin bei einer Wahlkampfveranstaltung in Florida, den Virus-Experten zu entlassen und zeigte sich frustriert, dass der Anstieg der Corona-Fälle in den USA weiter viel in den Nachrichten vorkomme. Damit löste er "Fauci feuern"-Rufe ("Fire Fauci") unter Tausenden seiner Anhänger aus. "Sagt es keinem, aber lasst mich bis etwas nach der Wahl warten", so Trump danach. Er schätze den "Rat" seiner Anhänger.

15.15 Uhr: 93 Millionen US-Amerikaner haben schon gewählt

Mit Auftritten in besonders umkämpften US-Staaten versuchen Präsident Donald Trump und Herausforderer Joe Biden in den letzten Stunden vor der Wahl noch unentschlossene Wähler auf ihre Seite zu ziehen. Beide zeichneten in den finalen Stunden des Wahlkampfs ein desolates Bild voneinander - Trump beschrieb die USA unter einem Präsidenten Biden als Hort brandschatzender Linksradikaler, Biden warf Trump vor, die Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben und Hass gefördert zu haben. Beide Kandidaten wollen die Führung in einem Land übernehmen, das fest im Griff der Corona-Pandemie ist und sich in einer erbitterten Debatte über Rassismus befindet. Mehr als 93 Millionen Amerikaner hatten bis Montag bereits von der Möglichkeit der Frühwahl Gebrauch gemacht oder per Brief ihre Stimme abgegeben. Beide Wahlkampfteams wähnen sich vor der Wahl am Dienstag nach eigenen Angaben auf der Siegerstraße. Während Biden in vielen Umfragen vorne liegt, setzt Trump darauf, von einer Welle der Begeisterung unter seinen treuen Anhängern erneut ins Amt getragen zu werden.

11.55 Uhr: Israelische Siedlerführer beten für Wahlsieg Trumps

Unmittelbar vor der US-Wahl haben israelische Siedlerführer an einer heiligen Stätte in Hebron für einen Sieg von US-Präsident Donald Trump gebetet. Sie versammelten sich in Hebron im besetzten Westjordanland an den Patriarchengräbern, die Juden und Muslimen heilig sind. Anschließend sangen sie die US-Nationalhymne. Der Wahlausgang in den USA werde "die Zukunft des Staates Israel stark bestimmen", hieß es zuvor in einer Stellungnahme von Jochai Damri vom Siedlerrat. "Wir schulden Präsident Trump Dankbarkeit für seine Unterstützung des Staates Israels, des Landes Israel und der Siedlungen in den vergangenen vier Jahren", sagte er nach Angaben der "Times of Israel". Man befürchte einen knappen Wahlausgang. Während Trumps Amtszeit hätten Israel und die Siedler "nie dagewesene Unterstützung" erhalten.

11.15 Uhr: NBA-Legende Shaquille O'Neal wählt erstmals

Shaquille O'Neal ist 48 Jahre alt, eine lebende Basketball-Legende der NBA und: Erstwähler. Der viermalige Meister gibt bei dieser Präsidentenwahl in den USA zum ersten Mal in seinem Leben seine Stimme ab und steht damit stellvertretend für einen Wandel im amerikanischen Sport, der noch zu Beginn dieses in jeder Hinsicht ungewöhnlichen Jahres 2020 kaum für möglich gehalten worden wäre. "Ich kann Leute nicht darum bitten, zu wählen, wenn ich selbst nicht wähle", sagte O'Neal der Zeitung "USA Today". Er habe keine Zeit gehabt, erklärte O'Neal zu seinen bisher verpassten Gelegenheiten bei Wahlen. "Das ist eine schlechte Entschuldigung. Meine Mutter war enttäuscht. Mein Onkel Jerome war enttäuscht. Aber dieses Jahr habe ich mir Zeit genommen." O'Neal bestätigte auch, dass er sich an einer virtuellen Wahlkampfveranstaltung des Demokraten Biden beteiligt hat, um den Herausforderer von Trump zu unterstützen.

9.00 Uhr: Edward Snowden bewirbt sich um russischen Pass

Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden will Russe werden. Snowden, dem in seiner Heimat ein Prozess wegen Spionage droht, teilte am Montag auf Twitter mit, er habe sich um einen russischen Pass beworben - die US-Staatsbürgerschaft wolle er jedoch behalten. Zuvor hatte Snowdens Partnerin Lindsay Mills verkündet, sie sei schwanger. "Nach jahrelanger Trennung von unseren Eltern haben meine Frau und ich keinerlei Interesse daran, von unserem Sohn getrennt zu werden", schrieb Snowden. "In diesen Zeiten der Pandemie und der geschlossenen Grenzen bewerben wir uns um die doppelte US-russische Staatsbürgerschaft." Der 37-Jährige machte zugleich deutlich, dass er und Mills ihr Kind "mit dem ganzen Werteverständnis jenes Amerika, das wir lieben, erziehen" wollten - "einschließlich der Freiheit, seine Meinung zu sagen".

8.30 Uhr: Trump droht mit Entlassung von Fauci

US-Präsident Donald Trump hat mit der Entlassung des Virus-Experten Anthony Fauci gedroht. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Opa-locka in Florida äußerte sich Trump in der Nacht zum Montag frustriert darüber, dass der Anstieg der Fälle mit dem Coronavirus in den USA weiterhin viel in den Nachrichten vorkomme. Damit löste er "Fauci entlassen"-Rufe unter Tausenden seiner Anhänger aus. "Sagt es keinem, aber lasst mich bis etwas nach der Wahl warten", sagte Trump daraufhin. Er schätze ihren "Rat". Seine Aussagen kurz vor der Präsidentschaftswahl am Dienstag dürften dafür sorgen, dass Trumps Umgang mit dem Coronavirus weiter im Mittelpunkt des Wahlkampfs stehen wird. Zuvor war Trump noch nie so direkt gewesen mit einer ernsthaften Andeutung, Fauci entlassen zu wollen. Fauci ist der ranghöchste US-Experte für ansteckende Krankheiten.

7.45 Uhr: Die bayerische Wirtschaft und die US-Wahl

Viele Unternehmen im Freistaat stehen unter Spannung: Die Präsidentschaftswahl könnte sie stark beeinflussen, denn die USA und der Freistaat hängen eng zusammen. Firmen aus Bayern senden jetzt eine klare Botschaft in Richtung der Vereinigten Staaten.

7.30 Uhr: Ökonom Fratzscher: Sorgen um deutsche Wirtschaft bei Wahlsieg Trumps

DIW-Chef Marcel Fratzscher macht sich im Falle einer zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump mehr Sorgen um die deutsche als um die US-Wirtschaft. "Ich habe die Sorge, dass Deutschland wirtschaftlich mehr zu verlieren hat als die USA unter Präsident Trump", sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn Trump die Wahl gewinnt, wird die Demokratie in den USA Schaden nehmen, ebenso der Multilateralismus. Wirtschaftlich gesehen mache ich mir mittelfristig aber weniger Sorgen." Die US-Wirtschaft werde weiter sehr dynamisch sein. Aus Fratzschers Sicht ist Europa zu wenig handlungsfähig. "Wir haben keine gemeinsame Stimme und es gibt keine treibende Kraft, die sich gegenüber den USA und China durchsetzen kann", sagte der DIW-Präsident.

6.30 Uhr: Trump gegen Biden - Angst gegen Hoffnung?

Der eine will das Land einen, wenn er Präsident wird. Der andere warnt: Gewinnt mein Gegner, gibt es im ganzen Land Chaos. Das Duell zwischen Biden und Trump wird oft unter der Gürtellinie geführt - die Botschaften könnten kaum verschiedener sein.

  • Lesen Sie hier: Angst, Hoffnung, Versöhnung: Die Botschaften des Wahlkampfes
  • 4.00 Uhr: Endspurt im Wahlkampf: Biden konzentriert sich auf schwarze Wähler

    In den letzten Tagen vor der Präsidentschaftswahl legt der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden den Fokus auf schwarze Wähler. Am Sonntag trat Biden in Philadelphia auf, der größten Stadt des umkämpften Bundesstaates Pennsylvania. Dort versuchte er vor der Wahl am Dienstag schwarze Kirchgänger noch dazu zu bewegen, ihre Stimme abzugeben. Durch die Coronavirus-Pandemie sind insbesondere schwarze Gemeinden besonders betroffen. Die Pandemie sei ein "Massenunglück in der schwarzen Gemeinde", sagte Biden. Er hofft, dass eine hohe Wahlbeteiligung von Schwarzen ihn ins Amt des Präsidenten befördert.

    3.10 Uhr Trump lobt gefährliche Aktion gegen Biden-Wahlkampfbus

    Auf einer Bustour von Wahlkampfhelfern des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden ist es zu einem gefährlichen Vorfall gekommen. Mehrere Twitter-Videos zeigen, wie der Bus bei seiner Fahrt zwischen San Antonio und Austin von zahlreichen Autos umringt wurde – überwiegend von Pickups und SUVs mit Flaggen zur Unterstützung von US-Präsident Trump. Ein weißer SUV und ein schwarzer Pickup hinter dem Bus stießen dabei kurz aneinander und versuchten sich gegenseitig abzudrängen. Weder Biden noch seine Kandidatin für die Vizepräsidentschaft, Kamala Harris, waren selbst in dem Bus. US-Medien berichten unter Berufung auf das FBI, dass sich inzwischen auch die Bundespolizei mit dem Vorfall befasst. Der Republikaner Trump teilte auf seinem Twitter-Account ein Video, auf dem die Fahrzeugkolonne rund um den Bus zu sehen ist, nicht aber der Zusammenprall der beiden Autos. Dazu schrieb Trump: «Ich liebe Texas!».

    0.45 Uhr: US-Präsident plant Wahlparty mit 400 Gästen

    Trotz der Warnungen von Gesundheitsbehörden vor den Risiken großer Versammlungen inmitten der Corona-Pandemie hat US-Präsident Trump eine große Wahlparty im Weißen Haus angesetzt. Rund 400 geladene Gäste würden in der Wahlnacht am 3. November im Ostflügel des Regierungssitzes erwartet, hieß es aus Regierungskreisen. Alle Gäste müssten sich zuvor einem Corona-Test unterziehen. Bereits am 26. September hatte es eine große Veranstaltung auf dem Gelände des Weißen Hauses gegeben. In den Tagen danach waren zahlreiche Menschen, darunter Trump und seine Frau Melania, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Nominierungsveranstaltung für die inzwischen als Richterin am Supreme Court vereidigte Juristin Amy Coney Barrett hatte allerdings unter freiem Himmel stattgefunden. Die geplante Wahlparty dürfte nun ein größeres Ansteckungsrisiko bergen, weil sie drinnen stattfindet.

    Montag, 2. November

    21.10 Uhr: Texas: Drive-Through-Stimmen sollen zählen

    Das höchste Gericht in Texas hat eine Klage gegen fast 127.000 per Drive-Through abgegebene Wählerstimmen abgewiesen. Es lehnte eine von Republikanern angetriebene Petition ab, laut der die Stimmen nicht ausgewertet werden sollen. Eine Begründung führte das nur aus Republikanern bestehende Gericht nicht an. Der Streit über die Stimmen aus dem Bezirk Harris County wird nun vor einem Bundesgericht weitergehen.

    19.50 Uhr: Trump schließt Lockdown wie in Europa aus

    Zwei Tage vor der Wahl in den USA hat Präsident Donald Trump trotz deutlich steigender Infektionszahlen einen Lockdown wie in Europa ausgeschlossen. "Ich liefere das große amerikanische Comeback und wir haben keine Lockdowns", sagte er. Europa habe die Infektionszahlen trotz Lockdown nicht in den Griff bekommen. "Jetzt müssen sie alles noch einmal machen. Was zum Teufel tun sie da? Ich glaube, ich gehe rüber und erkläre es ihnen." Der Republikaner sagte, sollte sein demokratischer Herausforderer Joe Biden die Wahl gewinnen, wolle dieser über "einige Jahre" hinweg einen Lockdown. "Unter einem Biden-Lockdown würdet Ihr in einem Gefängnisstaat leben", sagte Trump. Er stellte zudem in Aussicht, dass es "eine Frage von Wochen" sei, bis es eine Impfung gegen das Coronavirus gebe.

    16.30 Uhr: US-Experte Fauci: "Uns steht eine Menge Leid bevor"

    Kurz vor der Wahl in den USA hat der führende US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci die Amerikaner auf eine Verschlechterung der Pandemie-Lage eingestimmt. "Uns steht eine ganze Menge Leid bevor. Es ist keine gute Situation", sagte Fauci der "Washington Post". Die USA könnten vor dem Herbst und Winter "unmöglich schlechter positioniert sein". Nach Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) überschritten die USA am Freitag erstmals die Marke von 99.000 registrierten Neuinfektionen. Fauci gehört zur Coronavirus-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses. Während Präsident Donald Trump für eine Rückkehr zur Normalität trotz der hohen Fallzahlen ist, wirbt Fauci für Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Nach den JHU-Statistiken hat die Pandemie in den USA bisher mehr als 230.000 Menschen das Leben gekostet.

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    Im Wahlkampf-Endspurt hat US-Präsident Trump die Furcht vor möglichen Unruhen nach der Präsidentschaftswahl geschürt. Die Wahl am 3. November findet in einem politisch aufgeheizten Klima statt. Die Polizei bereitet sich auf Ausschreitungen vor.

    15.40 Uhr: Wahlen könnten Kursturbulenzen an der Börse bringen

    Das Risiko sehen Analysten weniger darin, welcher Präsidentschaftskandidat in den USA das Rennen macht, sondern eher darin, wie Amerika mit dem Wahlergebnis umgeht. "Sollte Trump verlieren, wird er den Prozess der Machtübergabe so schwierig wie möglich gestalten", warnt Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade. Außerdem würden die ersten Hochrechnungen voraussichtlich ein verzerrtes Bild liefern, da die Auszählung der zahlreichen Briefwahl-Stimmen meist erst nach Schließung der Wahllokale beginne, gibt Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com, zu bedenken. Anleger sollten sich daher auf Kursturbulenzen einstellen.

    14.50 Uhr: Nowitzki appelliert an USA, friedlich zu bleiben

    Ex-Basketball-Star Dirk Nowitzki sagt, es seien "schwere Zeiten" für die USA, seine zweite Heimat. "Ich hoffe nur, dass alles friedlich bleibt", so der frühere Star der Dallas Mavericks mit Blick auf die Präsidentschaftswahl. Was auch immer kommen mag, die Menschen sollen "ruhig bleiben und das Ergebnis akzeptieren und einfach weitermachen und weiter das Beste für das Land und die Gemeinden tun."

    10.50 Uhr: Theologin Käßmann: Christen dürften Trump nicht wählen

    Bei der Präsidentenwahl in den USA können Christen nach Überzeugung der evangelischen Theologin Margot Käßmann nicht für Amtsinhaber Donald Trump stimmen. "Donald Trump zerstört ganz bewusst Recht und Ordnung. Er befeuert Gewalt und Rassismus, Frauenverachtung und Lüge. Ich finde, Christen dürften ihn am 3.11. nicht wählen", schreibt die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in der "Bild am Sonntag". Sie warf dem US-Präsidenten vor, gegen zentrale christliche Werte in der Migrationspolitik zu verstoßen. "Ist es Ordnung, wenn sogar Kleinkinder von ihren Eltern getrennt in Käfige gesperrt werden, weil diese aus Mexiko in die USA kamen? Sorry, aber da sagt Jesus: Was ihr ihnen angetan habt, habt ihr mir angetan. Der Schutz der Schwachen gehörte zu seinen tiefsten Überzeugungen", betont Käßmann. Es seien vornehmlich weiße Christen evangelikaler Prägung und streng konservative Katholiken, die Trump unterstützten. Ein wichtiger Grund sei, dass Trump gegen Abtreibung plädiere und Richter berufen habe, die diese Einstellung vertreten.

    9.00 Uhr: US-Senat: Schwarze Demokraten wollen republikanische Hochburgen holen

    Der äußerste Süden der USA ist seit Jahrzehnten in weiten Teil fest in der Hand von weißen Republikanern. Aber in diesem Jahr, da Polizeigewalt und Rassismus das Land erschütterten, schickt die Demokratische Partei dort mehr schwarze Kandidaten in die Senatswahlen als je zuvor seit dem späten 19. Jahrhundert. In South Carolina fordert der Demokrat Jaime Harrison mit einem großen Wahlkampfetat einen einflussreichen Republikaner heraus. Im benachbarten Georgia will Raphal Warnock den Senatssitz einer Republikanerin erobern. In Mississippi und Louisiana wollen Mike Espy und Adrian Perkins antreten. Die afroamerikanischen Kandidaten stehen im Vergleich zu den vergangenen Jahren für eine diversere politische Führung. Die Demokraten setzten im Süden sonst eher auf weiße Moderate. Damit sollten unzufriedene Republikaner angesprochen werden, aber das scheiterte oft. Derzeit hat der US-Senat bloß drei schwarze Mitglieder: den Republikaner Tim Scott aus South Carolina, den Demokraten Cory Booker und die demokratische Vizepräsidentschaftskandidatin Kamala Harris aus Kalifornien

    8.30 Uhr: Auch Repräsentantenhaus und Senat werden gewählt

    Nicht nur das Weiße Haus: Bei den anstehenden Wahlen geht es auch um Sitze im Kongress. Milliarden Dollar werden investiert, es geht um Mehrheiten im Senat. Fast überall gibt es heftige Auseinandersetzungen - in einem Staat allerdings nicht.

    7.30 Uhr: So ticken Trump-Wähler im Süden

    Viele in den großen Städten der USA, vor allem entlang der Küsten, können sich kaum vorstellen, warum jemand bei der vergangenen Wahl für Trump gestimmt hat und ihn nun erneut zum Präsidenten wählen sollte. Ganz anders die Lage im Kernland der USA.

    6.30 Uhr: US-Rockstar Springsteen unterstützt Werbekampagne von Biden

    Wenige Tage vor der US-Präsidentschaftswahl hat Rockstar Bruce Springsteen seine Stimme einer Werbekampagne von Präsidentschaftskandidat Joe Biden zur Verfügung gestellt. Springsteen erzählt in einem Video, das am Samstag (Ortszeit) während eines Football-Spiels ausgestrahlt werden soll, von den Wurzeln des demokratischen Politikers in Bidens Geburtsstadt Scranton in Pennsylvania. "Scranton, Pennsylvania", sagt Springsteen in dem Video. "Hier wird Erfolg nicht weitergegeben. Er wird mit Schweiß, Mut und Entschlossenheit geschmiedet." Weiter sagt der 71-jährige Sänger über Biden und Scranton: "Dieser Ort bleibt bei ihm, diese Straßen sind ein Teil von ihm."

    6.00 Uhr: Afroamerikaner und das Biden-Harris-Ticket

    Afroamerikaner wählen mehrheitlich die Demokraten, Biden und Harris sind bei vielen sehr beliebt. Die Community ist besonders von Rassismus und Corona betroffen - Themen, bei denen Trump nicht punktet. Leer ausgehen wird der Präsident dennoch nicht.

    1.30 Uhr: Trump rechnet mit spätem Wahlergebnis und "chaotischem Durcheinander"

    US-Präsident Donald Trump hat seine Anhänger darauf eingestimmt, dass sie möglicherweise mehrere Wochen auf ein Ergebnis der Wahl am kommenden Dienstag warten müssen. "Die ganze Welt und unser Land werden warten und warten und warten, um zu erfahren, wer gewonnen hat, ihr werdet wochenlang warten", sagte Trump am Samstag bei einem Auftritt in Newton im US-Bundesstaat Pennsylvania. "Der 3. November wird kommen und gehen und wir werden es nicht wissen. Und ihr werdet chaotisches Durcheinander in unserem Land haben." Trump bezog diese Warnung nicht etwa auf Unruhen in den Straßen, sondern auf die Auszählung von Briefwahlstimmen.

    0.30 Uhr: Republikaner wollen 100.000 Stimmen in Texas nicht werden lassen

    Im hart umkämpften US-Bundesstaat Texas droht eine juristische Auseinandersetzung um die Gültigkeit von rund 100.000 bereits abgegebenen Stimmen für die Präsidentschaftswahl in einem der größten Wahlbezirke des Landes. Ein Bundesrichter in Texas setzte für Montag eine Dringlichkeitsanhörung darüber an, ob die Behörden in Houston unrechtmäßig sogenannte Drive-Through-Abstimmungen erlaubt haben, bei denen Wähler aus dem Auto heraus ihre Wahlzettel in entsprechende Urnen werfen können. Dagegen hatten unter anderem der konservative Aktivist Steve Hotze und der republikanische Abgeordnete in Texas, Steve Toth, geklagt. Sie beschuldigen die Verantwortlichen von Harris County, ihre verfassungsmäßige Autorität überschritten zu haben. Diese hatten wegen der Corona-Pandemie Drive-Through-Abstimmungen als Alternative erlaubt.

    Sonntag, 1. November

    22.42 Uhr: Trump: "Deutschland will mich abgewählt sehen"

    US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass ihn viele Länder bei den US-Wahlen am Dienstag verlieren sehen wollen - auch Deutschland. "China will mich loswerden. Der Iran will mich loswerden. Deutschland will mich loswerden", sagte Trump bei seinem Wahlkampfauftritt in Reading im US-Bundesstaat Pennsylvania vor Anhängern. Trump hat in den vergangenen vier Jahren seine Außenpolitik unter das Motto "America First" (Amerika zuerst) gestellt und öfter traditionelle Verbündete in Europa bewusst vor den Kopf gestoßen. Insbesondere das deutsch-amerikanische Verhältnis hat sich während seiner Amtszeit deutlich verschlechtert. Dabei waren die Militärausgaben ein Streitthema mit Deutschland. Sie sind aus Trumps Sicht zu niedrig. Als Konsequenz hat er den Abzug von rund einem Drittel der in Deutschland stationierten US-Soldaten angekündigt.

    21.28 Uhr: Trump: "In Europa zeigt sich die Nutzlosigkeit harter Lockdowns"

    US-Präsident Donald Trump hat kurz vor der Wahl in den USA die Wirksamkeit strenger Alltagsbeschränkungen sowie Europas Umgang mit dem Coronavirus infrage gestellt. "Die explodierenden Fälle in Europa haben gezeigt, dass drakonische Lockdowns - das sind sie, drakonisch - das Virus nicht aufhalten". Das sagte der Trump bei der Wahlkampfveranstaltung in Newton im Bundesstaat Pennsylvania. "Italien war so im Lockdown - und jetzt fängt es wieder von vorne an." Trump brüstete sich drei Tage vor dem Wahltermin am Dienstag zudem damit, dass die Übersterblichkeit in den USA 40 Prozent niedriger sei als in Europa. "Und Europa hat einen guten Job gemacht, das ist ein sehr brutales Ding. Jeder dachte, Deutschland geht es gut, gut, gut, gut. Aber es geht denen nicht gut", sagte er. "Man sieht gerade, was da drüben abgeht, Frankreich wieder, Spanien, Italien. Uns geht es gut. Wir bekommen nur keine Anerkennung dafür." Die USA sind ein Land mit rund 330 Millionen Einwohnern und haben nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität mehr als 230 000 bestätigte Corona-Tote.

    21.13 Uhr: First Lady verteidigt Trumps Umgang mit Corona

    Melania Trump hat das Corona-Krisenmanagent ihres Mannes, US-Präsident Donald Trump, verteidigt. Die Regierung arbeite inmitten der Pandemie unermüdlich für die Amerikaner, sagte die First Lady am Samstag bei einem Wahlkampfauftritt in Wisconsin. Den Demokraten im Kongress warf Melania Trump vor, weitere Corona-Hilfen für Bürger zu behindern. In der Manier des Präsidenten attackierte die First Lady zudem dessen demokratischen Herausforderer Joe Biden für die Warnung, wonach den USA ein "dunkler Winter" in der Corona-Krise bevorstehe. "Das ist nicht das Statement eines Anführers", rügte sie. Biden wolle, dass die Leute sich ängstlich in ihren Kellern versteckten anstatt "tapfer daran zu arbeiten", Lösungen zu finden. Trump gehe es hingegen darum, das Virus zu zerstören. Er suche nach Wegen, wie die Menschen sich auf sichere Weise wieder mit Freunden versammeln könnten, sagte Melania Trump weiter.

    20.52 Uhr: Biden: "Haben genug von Trumps Chaos, Tweets und Wut

    Auf der Zielgeraden zur US-Wahl hat der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden zur Abwahl des republikanischen Amtsinhabers Donald Trump aufgerufen. "Es ist Zeit für Donald Trump, seine Koffer zu packen und nach Hause zu gehen", sagte Biden in Flint in Michigan. "Wir sind fertig mit dem Chaos, den Tweets, der Wut, dem Hass, dem Versagen, der Weigerung, jegliche Verantwortung zu übernehmen." Auch Ex-Präsident Barack Obama reiste nach Flint, um seinen ehemaligen Vize Biden im Wahlkampf zu unterstützen. Am Dienstag stehe alles auf dem Spiel, sagte Obama. "Ihr könnt Wandel wählen." Mit Biden und seiner Vizekandidatin werde es nicht so anstrengend werden wie mit Trump, versprach Obama. Man werde sich nicht mehr so viel streiten müssen. Er lobte Biden für sein Verantwortungsbewusstsein und seine Güte. Biden lägen die Amerikaner wirklich am Herzen.

    20.26 Uhr: Biden will sich in der Wahlnacht von zu Hause aus an die Nation wenden

    Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden will sich in der Wahlnacht am 3. November von seinem Wohnort Wilmington (Bundesstaat Delaware) aus an die Nation wenden. Das berichteten verschiedene US-Medien unter Berufung auf Bidens Wahlkampfteam. Mit dabei sein sollen auch seine Ehefrau Jill sowie Vizekandidatin Kamala Harris und ihr Ehemann Douglas Emhoff. US-Präsident Donald Trump will die Wahlnacht voraussichtlich in Washington verbringen. Er beklagte, dass die Hauptstadtverwaltung seinem Hotel "Grenzen gesetzt" habe. Er spielte damit auf die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus an. In Washington sind derzeit nur Veranstaltungen mit maximal 50 Personen erlaubt. So kann er voraussichtlich nicht sein Hotel für Feierlichkeiten nutzen. Deshalb werde man voraussichtlich im Weißen Haus bleiben oder einen anderen Ort wählen, sagte Trump. Es ist ungewöhnlich, dass amtierende Präsidenten die Wahlnacht im Weißen Haus verbringen.

    19.50 Uhr: Trump an historischem Ort: USA stehen am Scheideweg

    US-Präsident Donald Trump spricht auf seiner Wahlkampfveranstaltung in Newton (Pennsylvania) von einer Wahl mit historischer Tragweite. Das Land stehe an einem Scheideweg. Als Kulisse für seinen Wahlkampfauftritt in dem Stadtteil von Bucks County diente ein geschichtsträchtiger Ort: Trump sprach nahe dem Haus, von dem George Washington im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg als General mit seinen Truppen die Überquerung des Delaware River für eine Schlacht gegen die Armee des Königreichs Großbritannien befehligte. Washington wurde später der erste Präsident der USA. Die Wahl habe das Potenzial, ein ähnlich bedeutsames Ereignis wie Washingtons Flussüberquerung zu werden, erklärte Trump. Eine wichtige Rolle werde dabei Pennsylvania spielen, das er kommende Woche gewinnen werde. "Dies ist der Staat, der den amerikanischen Traum retten wird."

    18.49 Uhr: New Yorker Guardian Angels verstärken Einsatz wegen US-Wahl

    Aus Angst vor möglichen Ausschreitungen rund um die US-Präsidentschaftswahl am Dienstag will die New Yorker Bürgerinitiative Guardian Angels mehr von ihren patrouillierenden Mitgliedern auf die Straßen schicken. Man rechne damit, dass es wegen der Entscheidung zwischen Donald Trump und Joe Biden zu Unruhen kommen könnte, erklärte die Organisation am Samstag. Die Nachbarschaftsinitiative mit den roten Jacken und roten Baretten setzt sich seit 1979 für mehr Sicherheit in der Millionenmetropole ein, damals erlebte die Stadt sehr viel mehr Gewalt als heutzutage. Rund um die Wahl haben auch einige Geschäfte in New York ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht, so hat beispielsweise das Kaufhaus Macys Schaufenster und Türen mit Holzbrettern verkleidet. Auf dem Höhepunkt der Proteste gegen Polizeigewalt im Sommer war es in einigen Nächten zu Randale und Plünderungen gekommen.

    15.00 Uhr: Ex-Botschafter Wittig: US-Wahl kann Folgen für Stabilität haben

    Der frühere deutsche Botschafter in Washington, Peter Wittig, erwartet bei einem knappen Wahlausgang in den USA eine Anfechtung des Ergebnisses vor Gericht. Je länger die Auszählung der Briefwahlstimmen dauere, desto "prekärer wird der politische Prozess und auch die politische Stabilität", sagte Wittig im Deutschlandfunk. Bei einem knappen Ergebnis rechne er mit einer Phase der Unsicherheit. "Das wird die Politik in den USA dann auf eine große Belastungsprobe stellen und das wird die Märkte international verunsichern."

    14.30 Uhr: Trump: Ärzte bekommen für Corona-Tote "mehr Geld"

    US-Präsident Donald Trump hat kurz vor der Wahl den Ärzten unterstellt, sich an Corona-Patienten zu bereichern. "Unsere Ärzte bekommen mehr Geld, wenn jemand an Covid stirbt. Das ist euch klar, oder?", sagte er an seine Anhänger gewandt bei einem Wahlkampfauftritt im umkämpften Bundesstaat Michigan am Freitag. Dabei nahm der Präsident auch die Entwicklung in Deutschland in den Blick. "In den Medien heißt es immer: 'Deutschland, Deutschland, Deutschland'", sagte er. Deutschland habe aber eine "andere Zählweise". "Wenn man in Deutschland herzkrank ist und im Sterben liegt, oder man hat Krebs und wird bald sterben, und dann bekommt man Covid - das passiert - dann machen wir Covid verantwortlich", fügte der Präsident hinzu. Sein nicht belegter Vorwurf gegen die Mediziner blieb nicht unwidersprochen. Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden warf dem Amtsinhaber erneut Versagen im Corona-Krisenmanagement vor. Trump "wirft dem medizinischen Personal vor, Covid-Tote zu erfinden, um mehr Geld zu machen", sagte Biden bei einem Wahlkampfauftritt in Minnesota. "Ärzte und Pfleger gehen jeden Tag zur Arbeit und retten Menschenleben. Sie machen ihren Job. Donald Trump sollte aufhören, sie zu attackieren und seinen eigenen Job machen."

    9.30 Uhr: Wieder US-Tagesrekord: Fast 100.000 Corona-Neuinfektionen

    Die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen eines Tages hat in den USA mit fast 100.000 kurz vor der Präsidentenwahl einen neuen Höchststand erreicht. Am Freitag wurden 99.321 Fälle verzeichnet, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) hervorgeht. Das sind fast 11.000 mehr als noch am Vortag. Insgesamt wurden nach JHU-Angaben in den USA mit ihren rund 330 Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie rund 9,05 Millionen Coronavirus-Infektionen bestätigt. Etwa 229.700 Menschen starben bislang - mehr als in jedem anderen Land der Welt.

    9.00 Uhr: Die Kandidaten und die Promis

    In Deutschland ist es eher die Ausnahme: Prominente, die sagen, wen sie wählen. In den USA ist das anders - auch im Wahlkampf 2020. Viele werben leidenschaftlich für Präsident Trump oder Herausforderer Biden, einige haben sich sogar umentschieden.

    8.30 Uhr: Mehr als 85 Millionen US-Wählerstimmen bei Early Voting

    Mehr als 85 Millionen Bürger haben bei der US-Präsidentschaftswahl schon vor dem offiziellen Wahltermin ihre Stimme abgegeben - ein Rekord. Der Ansturm auf das sogenannte Early Voting ist in diesem Jahr unter anderem wegen der Corona-Pandemie gewaltig. Die bislang abgegebenen Stimmen entsprechen nach Angaben des US Elections Project der Universität von Florida mehr als 62 Prozent aller bei der letzten Präsidentschaftswahl abgegebenen Stimmen.

    Die Wähler können im Vorfeld des 3. November ihren Stimmzettel per Post schicken, persönlich in einem Wahllokal abgeben oder in einer im Freien stehenden, gesicherten Wahlurne einwerfen. Vor allem am ersten Tag der persönlichen Stimmabgabe bildeten sich in vielen Bundesstaaten lange Schlangen vor den Wahllokalen. Wähler warteten teilweise stundenlang, bis sie an der Reihe waren. Laut dem US Elections Project haben inzwischen mehr als 30 Millionen Menschen persönlich abgestimmt und mehr als 55 Millionen per Briefwahl. Zum Vergleich: 2016 gaben insgesamt rund 57 Millionen Wähler ihre Stimme im Voraus ab.

    8.00 Uhr: So wird der US-Präsident gewählt

    Bush und Trump wurden beide Präsident - obwohl Gore im Jahr 2000 und Clinton 2016 mehr Wähler hatten. Der Grund dafür: das "Electoral College", das System der Wahlleute. Doch auch die Demokraten haben Interesse daran, dieses System nicht zu ändern.

    7.00 Uhr: Der Konflikt zwischen China und den USA

    Die Beziehungen zwischen China und den USA sind so schlecht wie seit 40 Jahren nicht mehr. Beide Seiten streiten sich in Wirtschaftsfragen und vielem mehr. Egal, wer die US-Wahl gewinnt: Der Konflikt wird bleiben und vermutlich noch größer werden.

    6.00 Uhr: US-Rechtswissenschaftler warnt vor "totalem System-Zusammenbruch" nach Wahl

    Der US-Rechtswissenschaftler und Buchautor Lawrence Douglas hat vor einer historischen politischen Krise gewarnt, sollte US-Präsident Donald Trump eine mögliche Wahlniederlage nicht anerkennen. Dem Land drohe im Extremfall ein "totaler System-Zusammenbruch", sagte der Jura-Professor am renommierten Amherst College der Nachrichtenagentur AFP. Trump könnte bei einer knappen Niederlage mit Vorwürfen des Wahlbetrugs "Verwirrung stiften" und den Sieg für sich beanspruchen. Trump lege schon seit geraumer Zeit mit seinen Angriffen auf die Briefwahl die Grundlage für ein solches "Katastrophen-Szenario", sagte Douglas. "Er sagt den Amerikanern, dass unser Wahlsystem korrupt ist. Er hat ein Narrativ geschaffen, wonach das Wahlsystem seine Legitimität nur beweisen kann, wenn er gewinnt. Und wenn er verliert, ist das ganz einfach ein Beweis dafür, dass das System korrupt ist."

    4.45 Uhr: Richterin stoppt US-Pläne für Aus von Tiktok im November

    Die US-Regierung hat bei ihrem Vorgehen gegen die Video-App Tiktok einen weiteren Rückschlag vor Gericht erlitten. Eine Richterin im Bundesstaat Pennsylvania setzte am Freitag eine Anordnung des Handelsministeriums aus, die das komplette Aus für Tiktok in den USA zum 12. November bedeuten würde. Sie erließ eine einstweilige Verfügung auf Antrag von drei Autoren von Tiktok-Videos, die ihren Lebensunterhalt auf der Plattform verdienen. Zuvor hatte bereits ein Richter in Washington den für Ende September geplanten Download-Stopp für die Tiktok-App ebenfalls mit einer einstweiligen Verfügung ausgesetzt. Die US-Regierung legte Berufung dagegen ein. Durch den Download-Stopp sollte Tiktok aus den amerikanischen App-Stores von Apple und Google verschwinden. Tiktok gehört dem chinesischen Konzern Bytedance. US-Präsident Donald Trump bezeichnet die App als Sicherheitsrisiko, weil chinesische Behörden über sie an Daten von US-Bürgern kommen könnten.

    4.00 Uhr: Biden: Habe aus Hillary Clintons Wahlkampf-Fehlern gelernt

    US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat nach eigenen Angaben aus wahlkampftaktischen Versäumnissen seiner 2016 unterlegenen demokratischen Parteikollegin Hillary Clinton gelernt. Aus vielerlei Gründen, an denen nicht gänzlich Clinton Schuld trage, habe man die Stimmenjagd im Mittleren Westen damals vernachlässigt, sagte Biden am Freitag vor etwa zwei Dutzend Anhängern in einem Flugzeughangar am Airport von Milwaukee im Staat Wisconsin. Dabei erinnerte er sich, wie er vor vier Jahren Wahlkampf für Clinton gemacht habe. Nach ihrer völlig überraschenden Niederlage gegen den Republikaner Donald Trump musste sich Clinton den Vorwurf gefallen lassen, nicht genug Wahlkampf in Staaten im Mittleren Westen wie Wisconsin und Michigan gemacht zu haben. Viele Demokraten hielten ihrer Kampagne im Nachgang Arroganz und Selbstgefälligkeit vor.

    3.45 Uhr Trump verärgert über Beschränkungen bei Flughafenkundgebung

    US-Präsident Donald Trump hat im Staat Minnesota coronabedingte Beschränkungen seiner dortigen Wahlkampfveranstaltung scharf kritisiert. Der "ultralinke" demokratische Generalstaatsanwalt Keith Ellison und dessen Parteikollege Gouverneur Tim Walz hätten versucht, "unsere Kundgebung stillzulegen, das Volk von Minnesota mundtot zu machen und eure Freiheiten und Rechte wegzunehmen", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) in Rochester mit Blick auf eine Vorgabe, wonach nur 250 Personen zu seinem Event kommen durften. Hintergrund der Anordnung ist, dass das Gesundheitsministerium von Minnesota 28 Corona-Infektionen mit jüngsten Auftritten Trumps in dem Staat in Verbindung gebracht hat.

    2.30 Uhr: Hollywood-Stern von Donald Trump mit Spitzhacke beschädigt

    Der Stern von US-Präsident Donald Trump auf dem berühmten "Walk of Fame" in Hollywood ist ein weiteres Mal demoliert worden. Am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) wurde die Plakette mit einer Spitzhacke zertrümmert, wie US-Medien berichteten. Der Internetdienst "TMZ.com" stellte ein Video von dem Vorfall ins Netz. Ein 56-jähriger Mann, der damit zum dritten Mal den Stern beschädigt haben soll, wurde wegen mutwilliger Beschädigung festgenommen. Nach Angaben der Polizei hinterlegte James O. eine Kaution von 45.000 Dollar (rund 38.500 Euro) und kam wenige Stunden später wieder auf freien Fuß. Im Frühjahr muss er bei zwei Gerichtsterminen erscheinen. Erst Anfang Oktober hatte der reiche Geschäftsmann, der sich als Aktivist bezeichnet, die Plakette demoliert. Bei dieser Aktion hatte er sich im Stil der Marvel-Figur Hulk verkleidet.

    2.00 Uhr: Biden über Kundgebungsstörer: "Sie sind genauso wie Trump"

    US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat sich im Staat Minnesota mit Anhängern von Amtsinhaber Donald Trump angelegt. Zwei große Gruppen mit Trump-Fans empfingen den Demokraten am Freitag mit Gehupe, Pro-Trump-Fahnen und Transparenten, als er für eine Drive-In-Kundgebung auf einem Messegelände in Falcon Heights eintraf. Eine der Gruppen stand lärmend in der Nähe des Podiums, auf dem Biden sprach. Er versuchte sie zu übertönen, doch wurde schnell klar, dass die Protestierenden seine Aufmerksamkeit erregten. "Diese Leute sind nicht sehr höflich - sie sind genauso wie Trump", sagte Biden.

    1:00 Uhr: Trump streicht Handelsprivilegien für Thailand

    US-Präsident Donald Trump streicht Handelsprivilegien auf Importe aus Thailand. Die Zollfreiheit für Waren im Wert von rund 817 Millionen Dollar werde ab 30. Dezember aufgehoben, wie aus einem vom Weißen Haus am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Schreiben hervorgeht. Dem Büro des US-Handelsbeauftragten zufolge sind davon Produkte wie Autoteile, elektrische Geräte, Werkzeuge und Aluminium-Küchengeschirr betroffen. Grund für den Schritt seien mangelnde Fortschritte bei der Öffnung des thailändischen Marktes für US-Schweinefleischprodukte.

    0:45 Uhr: Trump greift Ärzte an - Biden: Präsident hat Virus-Bekämpfung aufgegeben

    US-Präsident Donald Trump hat im Schlussspurt des Wahlkampfes Vorwürfe gegen Mediziner erhoben. "Unsere Ärzte bekommen mehr Geld, wenn jemand an Covid stirbt", sagte der Republikaner am Freitag (Ortszeit) bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Michigan und unterstellte ihnen damit indirekt, ein Interesse an der Ausweisung von Corona-Todesfällen zu haben. Experten wiesen allerdings darauf hin, dass diese Behauptung nicht zutreffe. Trump hat die Gesundheitskrise monatelang heruntergespielt und seinen Anhängern in den vergangenen Wochen immer wieder gesagt, dass das Land "die Wende" in der Corona-Krise vollziehe. In Minnesota sagt sein Herausforderer Joe Biden, Trump habe im Kampf gegen das Virus "aufgegeben". Der Amtsinhaber solle nicht das medizinische Personal angreifen, das die Opfer der Pandemie behandele. "Im Gegensatz zu Donald Trump werden wir vor diesem Virus nicht kapitulieren", sagte der Demokrat. Er warnte angesichts steigender Neuinfektionen vor einem "dunklen Winter".

    0:00 Uhr: Ischinger: Auch unter Biden kein "transatlantisches Paradies"

    Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger setzt bei der Präsidentschaftswahl in den USA auf einen Sieg von Joe Biden. Mit Blick auf die Umfragen in den USA sagte Ischinger dem Bayerischen Rundfunk ("Interview der Woche" auf B5 aktuell): "Ich habe jetzt eine gewisse Hoffnung darauf, dass die Ära Trump zu Ende geht." Allerdings dürfe man auch im Fall eines Wahlsiegs von Biden nicht von einem "transatlantischen Paradies" träumen, warnte Ischinger. Der persönliche Umgang auf Führungsebene würde mit einem Präsidenten Biden zwar wieder vertrauensvoller. Doch inhaltliche Differenzen würden bleiben, etwa in der China-Politik, oder in der Frage, wie viel Geld Deutschland für Verteidigung ausgeben muss.

    Samstag, 31. Oktober

    19.50 Uhr: Erneut mehr als 1.000 Tote an einem Tag in den USA

    Die US-Seuchenzentren CDC geben 1055 weitere Todesfälle und 90.155 bekannte Neuinfektionen bekannt. Damit sind in den USA insgesamt 8,9 Millionen Infektionen und 228.100 Tote verzeichnet. Bereits am Donnerstag waren mehr als 1.000 Tote gemeldet worden.

    19.00 Uhr: Trump will neues Hilfspaket sofort nach Wahl

    Bei den Verhandlungen über ein neues Corona-Hilfspaket in den USA haben Präsident Donald Trump und seine Republikaner im Senat unterschiedliche Zeiträume vorgegeben. Trump erklärte, es werde "sofort nach der Wahl" am Dienstag "ein riesiges Konjunkturpaket" geben. Dagegen erklärte im Hörfunk sein Parteikollege Mitch McConnell, Mehrheitsführer im Senat, ein neues Paket solle "sofort zu Jahresanfang" aufgelegt werden. Allerdings müsse es deutlich kleiner Ausfallen als die von den Demokraten im Repräsentantenhaus geforderten Summen, die zuletzt bei 2,2 Billionen Dollar lagen.

    18.50 Uhr: Endspurt des Wahlkampfs: Trump will auf 14 Veranstaltungen sprechen

    Vor der Abstimmung am Dienstag will US-Präsident Donald Trump am Wochenende und am Montag noch in mehreren Landesteilen insgesamt 14 Wahlkampfauftritte absolvieren. Das teilte sein Wahlkampfteam mit. Für Samstag plante Trump demnach vier Auftritte im Bundesstaat Pennsylvania. Am Sonntag sollte er in Michigan, Iowa, North Carolina, Georgia und Florida auftreten. Am Montag sollten dann erneut North Carolina, Pennsylvania und Michigan folgen. Zudem will er am Montag auch noch in Wisconsin auftreten.

    18.30 Uhr: In den USA erstmals mehr als neun Millionen Corona-Fälle

    Die Zahl der Coronavirus-Fälle in den USA erreicht nach Reuters-Zählung die Neun-Millionen-Marke und steigt damit innerhalb von zwei Wochen um eine Million. Wie nie zuvor nehmen die Fallzahlen zu. Allein am Donnerstag wurden 91.254 neue Infektionen erfasst.

    18.00 Uhr: Trump erneuert Forderung nach zeitnaher Ergebnis-Bekanntgabe

    Wenige Tage vor der Abstimmung hat US-Präsident Donald Trump seine Forderung nach einer zeitnahen Bekanntgabe des Wahlergebnisses erneuert. Eine Entscheidung des Obersten Gerichts, die Auszählung von Briefwahlstimmen im Bundesstaat North Carolina noch neun Tage nach der Abstimmung zu erlauben, bezeichnete er als "verrückt und schlecht für unser Land". Auf Twitter fragte er seine 87 Millionen Follower: "Können Sie sich vorstellen, was während dieser First von neun Tagen passieren wird?"

    Trump hatte mit Blick auf die Wahl am Dienstag mehrfach vor Wahlbetrug gewarnt und gefordert, es müsse noch in der Wahlnacht klar sein, wer die Abstimmung gewonnen habe. Bei den meisten vergangenen Wahlen wurde der Sieger tatsächlich noch in der Wahlnacht klar. In diesem Jahr warnen Verantwortliche in mehreren Bundesstaaten aber, dass es zu Verzögerungen kommen könnte. Der Hintergrund ist, dass in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie deutlich mehr Menschen per Briefwahl abstimmen. Die Auszählung der Briefwahlstimmen ist aber aufwendiger als das Zählen der in den Wahllokalen abgegebenen Stimmen

    16.10 Uhr: In Texas haben bereits mehr Menschen abgestimmt als 2016

    Im US-Bundesstaat Texas haben per Briefwahl und vorzeitiger Abstimmung in Wahllokalen bereits mehr Menschen gewählt als bei der Präsidentenwahl 2016. Amtliche Daten zeigten am Freitag, dass bereits mehr als neun Millionen Wähler ihre Stimme abgegeben hatten. 2016 hatten insgesamt nur 8,97 Millionen Menschen abgestimmt. Die hohe Wahlbeteiligung lässt auf ein großes Interesse der Wähler schließen, daraus konnte aber zunächst nicht abgelesen werden, welche Partei davon profitieren würde. Der bevölkerungsreiche südliche Bundesstaat mit 38 Wahlleuten geht bei der Präsidentenwahl seit Jahrzehnten an Republikaner. US-Präsident Donald Trump liegt dort dieses Jahr in Umfragen nur sehr knapp in Führung.

    16.00 Uhr: Fachzeitschrift nennt Trumps Corona-Politik "katastrophal"

    Die weltweit angesehene medizinische Fachzeitschrift "The Lancet" hat die Corona-Politik von US-Präsident Donald Trump als "katastrophal" bezeichnet. Die Präsidentenwahl am 3. November sei "der richtige Moment, um Veränderungen zum Besseren einzuleiten", hieß es am Freitag in einem Leitartikel. In diesem wurde allerdings auch nicht ausdrücklich Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden unterstützt.

    14.30 Uhr: Trump muss sich bei Flughafenkundgebung mit 250 Leuten "begnügen"

    US-Präsident Donald Trump beschränkt einen Wahlkampfauftritt in Minnesota widerstrebend auf 250 Personen. "Wegen der die Redefreiheit unterdrückenden Diktate von Gouverneur Tim Walz und Justizminister Keith Ellison werden nur die ersten 250 Leute eingelassen", erklärte die Wahlkampftruppe des Präsidenten mit Blick auf eine Kundgebung auf einem Flughafen in Rochester. Das Gesundheitsministerium von Minnesota hat 28 Corona-Infektionen mit jüngsten Auftritten Trumps in dem US-Staat in Verbindung gebracht.

    10.40 Uhr: Pulitzer-Preisträger Greenwald steigt wegen Streits um Biden-Artikel bei "The Intercept" aus

    Der bekannte US-Journalist Glenn Greenwald ist im Streit um einen Artikel über den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden aus dem von ihm mitbegründeten investigativen Journalismus-Projekt "The Intercept" ausgestiegen.

    Die Redaktionsspitze der Investigativ-Website habe sich geweigert, den Artikel zu veröffentlichen, falls er nicht "alle kritischen Abschnitte" über Biden entferne, erklärte Greenwald am Donnerstag. "The Intercept" wehrte sich gegen die Vorwürfe und warf Greenwald vor, "zweifelhafte Behauptungen" der Kampagne von US-Präsident Donald Trump wiederzugeben.

    10.30 Uhr: Porträt von Donald Trump

    Der Antipolitiker, der den Washingtoner Sumpf austrocknen will: Auch als Präsident verkaufte sich Donald Trump als Außenseiter im Politbetrieb. Damit kommt er bei seinen Fans immer noch gut an. Doch ein anderes Thema könnte ihn die Wiederwahl kosten.

    10.20 Uhr: Porträt von Joe Biden

    Er wäre der älteste Präsident in der Geschichte der USA: Joe Biden hat gute Chancen den Platz von Amtsinhaber Donald Trump im Weißen Haus einzunehmen. Mit dann 78 Jahren will der Demokrat vor allem auf ein Thema setzen: Versöhnung.

    9.45 Uhr: Demokraten werfen Republikanern Tricksereien bei der Wahl vor

    Die Demokraten werfen den Republikanern in einer Reihe von Fällen in Minnesota und im Rest des Landes vor, Kandidaten dritter Parteien zum Antreten animiert zu haben, um die Stimmen abzuschöpfen, die sonst wohl an demokratische Bewerber gegangen wären. Die Partei veröffentlichte am Mittwoch eine Mitteilung in der mehrere Rennen aufgeführt werden, bei denen die Demokraten auf Grundlage von Medienberichten von derartigen Aktivitäten der Republikaner ausgehen.

    "Falsche Kandidaten aufzustellen, um Menschen um ihre Stimmen zu betrügen, ist ein neuer Tiefpunkt und zeigt, wie verzweifelt die Republikaner in Minnesota sind", erklärte Brian Evans, ein Sprecher der Partei Democratic-Farmer-Labor von Minnesota. Ein Sprecher der Republikaner in Minnesota äußerte sich zunächst nicht. Die Tageszeitung "The Star Tribune" berichtete über einen konkreten Fall, bei dem ein Drittkandidat von den Republikanern angeworben sein soll.

    6.30 Uhr: Fernduell in Florida: Biden wirft Trump "Superspreader-Event" vor

    Wenige Tage vor der US-Präsidentschaftswahl haben sich Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden am Donnerstag ein Fernduell im wichtigen Bundesstaat Florida geliefert. Angesichts anhaltend hoher Infektionszahlen in der weiter grassierenden Corona-Pandemie griff Biden den Präsidenten scharf an. Dessen Großveranstaltungen seien "Superspreader-Events", bei denen Trump nicht nur Viren, sondern auch Zwietracht im Land verteile. Biden trat dabei vor einer kleinen Menge auf - die Besucher waren in rund 200 Autos gekommen. Sie mussten dabei stets in der Nähe ihrer Wagen bleiben, um die Abstandsregeln einzuhalten.

    5.00 Uhr: Welche Rolle spielt das Internet im US-Wahlkampf?

    Bei der US-Wahl werben die Kandidaten so stark wie nie im Netz um Wähler – wegen der Corona-Pandemie bleiben ihnen kaum andere Möglichkeiten. Wahlwerbung auf Facebook oder YouTube hilft den Parteien – und verändert die amerikanische Gesellschaft.

    Freitag, 30. Oktober

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