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Symbolbild: Impfungen in den USA

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    US-Regierung investiert Milliardenbetrag in Kampf gegen Mutanten

    Die Regierung von US-Präsident Biden investiert 1,7 Milliarden Dollar in den Kampf gegen Coronavirus-Varianten. Die Mittel stammen aus Bidens Corona-Konjunkturpaket. Seit Impfstart wurden bereits mehr als 200 Millionen Impfungen verabreicht.

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    • BR24 Redaktion

    Milliarden für die Mutanten-Forschung. Mit einer Investition von 1,7 Milliarden Dollar sollten die Gesundheitsbehörde CDC und die Gouverneure der Bundesstaaten dabei unterstützt werden, Coronavirus-Mutanten etwa durch den Ausbau von Genom-Sequenzierung zu überwachen, zu verfolgen und zu bekämpfen. Die ursprüngliche Coronavirus-Variante findet sich demnach in den USA inzwischen nur noch in rund jedem zweiten Infektionsfall.

    "Neue und potenziell gefährliche Stämme des Virus machen die andere Hälfte aus", hieß es in der Mitteilung der US-Regierung weiter. Der Großteil der nun zur Verfügung gestellten Mittel solle in die Genom-Sequenzierung fließen, mit der neue Varianten festgestellt werden können.

    Fast Vervierfachung der Corona-Stämme seit Februar in den USA

    Anfang Februar hätten US-Labore nur rund 8.000 Coronavirus-Stämme pro Woche einer solchen Genom-Sequenzierung unterzogen, teilte das Weiße Haus mit. Diese Zahl sei inzwischen auf 29.000 angestiegen und solle mit den neuen Mitteln weiter erhöht werden. Varianten sollten damit erkannt werden können, bevor sie sich ausbreiten.

    Warnung für erneutem Anstieg in den USA

    CDC-Direktorin Rochelle Walensky warnte am Freitag, die täglichen Neuinfektionszahlen lägen derzeit im Sieben-Tage-Schnitt wieder bei fast 70.000 pro Tag. Vor vier Wochen habe dieser Wert bei 53.000 gelegen. Auch die Zahlen der Krankenhaus-Einlieferungen und der Todesfälle hätten wieder zugenommen. Die Zunahmen seien auf gelockerte Schutzmaßnahmen in einigen Bundesstaaten, aber auch auf die ansteckenderen Virus-Varianten zurückzuführen.

    Mehr als 200 Millionen Impfungen bereits in den USA

    Seit Beginn der Corona-Impfkampagne in den USA Mitte Dezember sind bereits mehr als 200 Millionen Impfungen verabreicht worden. Rund 49 Prozent aller Erwachsenen bekamen bislang mindestens eine Impfdosis, 31 Prozent sind bereits voll geimpft.

    Vorfristige Zielerreichung Ende April absehbar

    Präsident Joe Biden hat versprochen, bis Ende Mai genug Impfstoff für alle rund 260 Millionen Erwachsenen in den USA zu haben. Dieses Ziel dürfte kommende Woche erreicht werden - also noch vor dem Stichtag am 29. April.

    In den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, gab es Daten der Universität Johns Hopkins zufolge seit Beginn der Pandemie bislang 31,5 Millionen bestätigte Corona-Infektionen. Mehr als 565.000 Menschen starben demnach im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

    (Material von dpa)

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