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US-Regierung fordert Reisefreiheit für Liu Xiaobo | BR24

© REUTERS/Steven Saphore

Archivbild: Protest vor dem chinesischen Konsulat in Sydney

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    US-Regierung fordert Reisefreiheit für Liu Xiaobo

    Die US-Regierung hat Reisefreiheit für den schwer kranken Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo gefordert. China solle ihm Zugang zu einer angemessenen medizinischen Versorgung gewähren, erklärte eine Sprecherin des Weißen Hauses.

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    Sie äußerte sich besorgt darüber, dass der Bürgerrechtler, der an Leberkrebs erkrankt ist, nicht mit der Außenwelt kommunizieren kann. Der chinesische Künstler Ai Weiwei sprach von einer Schande für die chinesische Regierung und die Weltgemeinschaft.

    Leberkrebs im Endstadium

    Liu Xiaobo war 2009 wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Der Bürgerrechtler leidet unter Leberkrebs im Endstadium. Ihm war "Bewährung aus medizinischen Gründen" gewährt worden. Zudem wurde er vom Gefängnis ins Krankenhaus verlegt. China lehnt jedoch die Ausreise des Schwerkranken mit seiner Frau für eine Klinikbehandlung im Ausland ab. Nach Angaben des Krankenhauses von Mittwoch befindet er sich in lebensbedrohlichem Zustand.