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US-Präsidentenwahl: Bloomberg erwägt offenbar Kandidatur | BR24

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In weniger als drei Monaten beginnen die Vorwahlen für die US-Präsidentschaft. Zu den Herausforderern Trumps könnte nun ein Bewerber hinzukommen. New Yorks ehemaliger Bürgermeister Bloomberg erwägt offenbar zu kandidieren.

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US-Präsidentenwahl: Bloomberg erwägt offenbar Kandidatur

In weniger als drei Monaten beginnen die Vorwahlen für die US-Präsidentschaft. Zu den Herausforderern Trumps könnte nun ein Bewerber hinzukommen. New Yorks ehemaliger Bürgermeister Bloomberg erwägt offenbar zu kandidieren.

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Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg zieht offenbar eine Präsidentschaftskandidatur für die Demokraten 2020 in Betracht. Die "New York Times" berichtet, er bereite sich aktiv auf seine Kandidatur vor und beruft sich dabei auf mit den Plänen Bloombergs vertraute Personen. Es werde erwartet, dass er noch diese Woche entsprechende Unterlagen einreichen werde.

Hinweise auf eine Kandidatur gab auch Bloombergs politischer Berater Howard Wolfson. Er erklärte, dass Bloomberg die zunehmende Sorge umtreibe, dass das aktuelle Bewerberfeld der Partei es nicht mit Präsident Donald Trump aufnehmen könne. Bloomberg halte Trump für eine "beispiellose Bedrohung für unsere Nation".

Kandidatur zunächst ausgeschlossen

Noch im Vorfeld hatte der 77-Jährige einen Einstieg ins Nominierungsrennen ausgeschlossen. Zuletzt ließ Bloomberg allerdings durchblicken, dass er sich seine Optionen auf einen möglichen Einstieg offen hält. So sorgte er Berichten zufolge dafür, dass sein Name vor Ablauf der Frist am Freitag auf dem Stimmzettel für die Vorwahl in Alabama steht.

Laut seinen Beratern hat er sich aber noch nicht endgültig festgelegt. Sollte er tatsächlich seinen Hut in den Ring werfen, könnte sich die Dynmaik im Bewerberfeld weniger als drei Monate vor Beginn der Vorwahlen verschieben. Derzeit sehen Umfragen bei den Demokraten drei Bewerber vorne: Joe Biden, Elizabeth Warren und Bernie Sanders.

Gemäßigt und der Finanzwelt nahe

Bloomberg ist einer der reichsten Männer der Vereinigten Staaten. Von 2002 bis 2013 war er Bürgermeister von New York. Er war sowohl Mitglied der Republikaner als auch der Demokratischen Partei.

Er gilt als gemäßigt, steht der Finanzwelt nahe und hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass ihm die von den Präsidentschaftsanwärtern Sanders und Warren angekündigten Maßnahmen zu links sind. "Er denkt, dass Joe Biden schwach ist und Sanders und Warren nicht gewinnen können", zitierte die "New York Post" aus dem Umfeld Bloombergs.