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Eine Regenbogenflagge der US-Botschaft in Moskau sorgt für Aufregung (Symbolbild)

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    US-Botschaft in Moskau sorgt mit Regenbogenflagge für Aufregung

    Die US-Botschaft in Moskau hat mit einer Regenbogenflagge zum "Gay-Pride"-Monat mitten im Stadtzentrum für Aufregung gesorgt. Russlands Führung steht international in der Kritik, mit ihrer Politik Hass gegen sexuelle Minderheiten zu schüren.

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    • BR24 Redaktion

    Die US-Botschaft in Moskau hat eine Regenbogenflagge gehisst und damit für gemischte Reaktionen gesorgt. "LGBTI-Rechte sind Menschenrechte", schrieb die Botschaft in der russischen Hauptstadt am Donnerstag auf Facebook. "Jeder Mensch hat es verdient, ein Leben frei von Hass, Vorurteilen und Verfolgung zu führen."

    Zahlreiche Internetnutzer begrüßten den Schritt der diplomatischen Vertretung - andere wetterten dagegen. Die Botschaft sei wohl besetzt worden, schrieb jemand auf Twitter. Eine Nutzerin schlug sogar die Ausweisung amerikanischer Diplomaten vor und schrieb: "Schande!"

    Internationale Kritik an Russland: Hass gegen sexuelle Minderheiten

    Russlands Führung steht seit langem international in der Kritik, mit ihrer Politik Hass gegen sexuelle Minderheiten zu schüren. Ein von Präsident Wladimir Putin unterzeichnetes Gesetz verbietet unter Androhung von Strafen, in Gegenwart von Kindern gleichgeschlechtliche Liebe zu zeigen.

    Verfassungsänderung geplant: Keine gleichgeschlechtlichen Ehen

    Seit Donnerstag läuft in Russland eine Abstimmung zu einer umstrittenen Verfassungsänderung. Dabei soll unter anderem verankert werden, dass eine Ehe nur zwischen Mann und Frau möglich sei.

    Kremlchef Putin hatte betont, dass es in Russland niemals gleichgeschlechtliche Ehen geben werde, solange er an der Macht sei.

    US-Außenministerium verbietet Botschaften Hissen der Regenbogenflagge

    Im vergangenen Jahr soll das US-Außenministerium Berichten zufolge seinen Auslandsvertretungen verboten haben, die Regenbogenflagge zum Gay-Pride-Month an den Fahnenstangen der Botschaften zu hissen. Zahlreiche Diplomaten umgingen demnach aber das Verbot.