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Urlaub in Corona-Zeiten: Türkei gilt als Risikogebiet | BR24

© picture alliance / J.W.Alker

Strand mit Touristen am Strand von Izmir

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    Urlaub in Corona-Zeiten: Türkei gilt als Risikogebiet

    Die Bundesregierung hat die Türkei mit 130 weiteren Ländern als Corona-Risikogebiet eingestuft. Einreisende nach Deutschland müssen mit einer 14-tägigen Quarantäne rechnen. Die Aufhebung der Reisewarnung gilt für diese Länder als unwahrscheinlich.

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    Für Europa ist die Lage ziemlich klar: Der Urlaub kann beginnen. Aber was ist mit den anderen Ländern? Eine Risikoliste der Bundesregierung gibt dafür jetzt neue Anhaltspunkte.

    Türkei, Thailand, Ägypten und Marokko sind Corona-Risikogebiet

    Die Bundesregierung hat die Türkei zusammen mit 130 weiteren Ländern als Corona-Risikogebiet eingestuft. Auf der neuen Liste, die das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlich hatte und nun regelmäßig aktualisiert wird, stehen auch andere beliebte Urlaubsländer der Deutschen wie Ägypten, Thailand und Marokko.

    Reisewarnung gilt für mehr als 160 Staaten, 130 Länder gelten als Risikogebiet

    Die Bundesregierung hatte die wegen der Corona-Pandemie verhängte weltweite Reisewarnung für Touristen am Montag für 27 europäische Länder aufgehoben. Für mehr als 160 Staaten außerhalb der EU besteht sie zunächst bis zum 31. August weiter, kann aber für einzelne Länder auch vorher aufgehoben werden. Für die 130 Länder, die als Risikogebiet gelten, ist die Aufhebung aber kaum denkbar. Einreisende aus einem Risikogebiet müssen damit rechnen, dass sie 14 Tage in Quarantäne müssen.

    Türkei ist drittbeliebtestes Urlaubsland der Deutschen

    Vor allem die Türkei, das drittbeliebteste Urlaubsland der Deutschen nach Spanien und Italien, dringt auf eine Aufhebung dieser Reisewarnung und wirbt um deutsche Touristen. Der türkische Außenminister Mevlüt Çavusoglu hatte sich vor wenigen Tagen enttäuscht über die Beibehaltung der Reisewarnung gezeigt. "Die wissenschaftlichen Gründe hinter der Entscheidung sind für uns nur schwer zu verstehen", sagte er dem "Spiegel". Alles sei vorbereitet für eine sichere Reise in die Türkei.

    Kriterien für Einstufung als Risikogebiet: Neuinfektionen, mangelnde Testkapazitäten, unzureichende Maßnahmen

    Ausschlaggebend für eine entsprechende Einstufung ist die Zahl der Neuinfektionen. Sind es mehr als insgesamt 50 auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, gilt ein Land als Risikogebiet. Aber auch wenn die Infektionszahl niedriger liegt, kann ein Land zum Risikogebiet erklärt werden - zum Beispiel bei mangelnden Testkapazitäten oder unzureichenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. "Ebenso wird berücksichtigt, wenn keine verlässlichen Informationen für bestimmte Staaten vorliegen", heißt es auf der Internetseite des RKI.

    Einziges EU-Land, das noch als Risikogebiet gilt, ist Schweden. Von den Ländern außerhalb der EU sind zum Beispiel Tunesien, Neuseeland und Australien nicht als Risikogebiet eingestuft.

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