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Unwetter verwüsten Küstenorte in Italien | BR24

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Hagelkörner "so groß wie Orangen" und ein Tornado: Heftige Unwetter sind über die italienische Adriaküste hinweggezogen. Ein Mensch starb durch Blitzschlag, mehrere Personen wurden verletzt. Augenzeugen sprechen von gewaltigen Schäden.

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Unwetter verwüsten Küstenorte in Italien

Hagelkörner "so groß wie Orangen" und ein Tornado: Heftige Unwetter sind über die italienische Adriaküste hinweggezogen. Ein Mensch starb durch Blitzschlag, mehrere Personen wurden verletzt. Augenzeugen sprechen von gewaltigen Schäden.

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Mitten in der Urlaubssaison haben Unwetter an der italienischen Adriaküste schwere Verwüstungen angerichtet. Betroffen waren vor allem die Regionen Emilia-Romagna um Rimini, die Marken um die Stadt Ancona und die Abruzzen. Dort, in der Hafenstadt Pescara, gingen Berichten zufolge Hagelkörnern "so groß wie Orangen" nieder. 18 Menschen wurden hier verletzt.

Krankenhausmitarbeiter in Pescara sagten der Nachrichtenagentur Ansa, die Hageltreffer hätten meist am Kopf Wunden verursacht, die genäht werden mussten, und Prellungen. Fahrzeuge wurden in der Stadt von den Regenmassen weggespült. Östlich der Hafenstadt, in Venafro, zerschlug der Hagel Fenster- und Autoscheiben.

Tornado fegt durch Milano Maritima

Der Urlauberort Milano Maritima wurde von einem Tornado getroffen, mehrere 200 Jahre alte Pinien stürzten um. Ein Video auf Twitter zeigt den Wirbelsturm:

In der Nähe von Ancona starb ein Mensch durch einen Blitzschlag. Bilder von einem Strand in Numana bei Ancona zeigen, wie Strandbäder vollkommen zerstört sind. Bürgermeister Gianluigi Tombolini sprach auf Facebook von "gewaltigen Schäden". Die Feuerwehr berichtete auf Twitter von Dutzenden Einsätzen, umgestürzten Bäumen und überschwemmten Straßen.