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Unions-Fraktionsvize Nüßlein will Abwrackprämien für Ölheizungen | BR24

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Vor der Vorstandsklausur der CDU/CSU-Bundestagsfaktion zur Klimapolitik setzt Unions-Fraktionsvize Georg Nüßlein auf technische Lösungen.

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Unions-Fraktionsvize Nüßlein will Abwrackprämien für Ölheizungen

Vor der Vorstandsklausur der CDU/CSU-Bundestagsfaktion zur Klimapolitik setzt Unions-Fraktionsvize Georg Nüßlein auf technische Lösungen. So könne es eine Abwrackprämie für alte Ölheizungen geben. Ein Verbot von Inlandsflügen lehnt Nüßlein ab.

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Der CSU-Politiker spricht sich dafür aus, in der Klimapolitik zunächst technische Lösungen zu suchen. Ein Weg sei zum Beispiel die Erneuerung von Ölheizungen, was durch eine "Abwrackprämie" für alte Ölheizungen gefördert werden könne, so Nüßlein.

"Wir wollen etwas dafür tun, dass es nicht nach dem System funktioniert: Alles wird teurer, und die Menschen bezahlen, und dann sehen wir mal, ob sich etwas ändert", sagte der CSU-Politiker im Interview mit der radioWelt am Morgen auf Bayern 2.

So könnte zum Beispiel der Austausch alter Ölheizungen könnte steuerlich gefördert werden, so Nüßlein.

"Wenn mittelfristig die Ölpreise steigen, dann zahlt am Schluss der Mieter die Zeche und der Vermieter hat gar keine Motivation, irgendetwas zu ändern, weil es ihn ja gar nicht trifft."

"Weniger ist mehr" bringt nichts

Insgesamt gehe es nicht darum, Verzicht zu üben, so Nüßlein. Das Motto "Weniger ist mehr" entspreche nicht der Lebensrealität aller Menschen, so der Unions-Fraktionsvize.

Nüßlein spricht sich gegen ein Verbot von Inlandsflügen aus. "Das ist ja Unfug. Verbieten ist nicht unser Ansatz." Es gehe vielmehr darum, Dumpingpreise zu verhindern.

Georg Nüßlein koordiniert gemeinsam mit dem CDU-Kollegen Andreas Jung den steuerlichen Teil der Klimapolitik der Union. Beide leiten dazu eine gemeinsame Arbeitsgruppe.