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Ungewöhnlich viele Tote | BR24

© pa/dpa/epa efe Josu Santesteban

Stierhatz in Pamplona

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    Ungewöhnlich viele Tote

    Bei den traditionellen Stiertreiben in Spanien sind in diesem Sommer deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen als im Vorjahr. Im Juli und August starben bei diesen Spektakeln mindestens zehn Teilnehmer - doppelt so viele wie 2014.

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    Die meisten Opfer erlitten durch Hornstöße von Stieren tödliche Verletzungen, berichteten spanische Medien. Stiertreiben sind in Spanien in zahllosen Orten ein fester Bestandteil der traditionellen Volksfeste. Dabei werden Kampfstiere durch die Straßen der Ortschaften getrieben, junge Männer laufen als Mutprobe vor den Tieren her. 

    Berühmteste Stierhatz in Pamplona 

    Das "Mekka der Stierhatz" ist Pamplona. Dort hatte das Volksfest der Sanfermines den US-Schriftsteller Ernest Hemingway so sehr beeindruckt, dass er die Stiertreiben in seinem Roman "Fiesta" beschrieb und weltweit berühmt machte. 

    Um das Risiko der Teilnehmer in Grenzen zu halten, gelten in der nordspanischen Stadt strenge Regeln. Angetrunkene dürfen nicht teilnehmen, das Mitführen von Handys ist untersagt. Zudem stehen zahlreiche Ärzte und Sanitäter bereit, die Erste Hilfe leisten können.