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Unbekannte beschädigen Exponate auf Berliner Museumsinsel | BR24

© dpa-Bildfunk/Paul Zinken

Unbekannte beschädigten Anfang Oktober Exponate auf der Berliner Museumsinsel.

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    Unbekannte beschädigen Exponate auf Berliner Museumsinsel

    In Berlin wurden auf der Museumsinsel bereits Anfang Oktober zahlreiche Ausstellungsstücke in mehreren Museen beschmutzt. Offenbar handelt es sich dabei um eine ölige Flüssigkeit. Das geht nun aus Recherchen mehrerer Medien hervor.

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    Nach Recherchen der Wochenzeitung "Die Zeit" und des Deutschlandfunks haben am 3. Oktober unbekannte Täter, auf der Berliner Museumsinsel, mindestens 70 Ausstellungsstücke beschädigt.

    Sie haben demnach Werke im Pergamonmuseum, im Neuen Museum, in der Alten Nationalgalerie und an anderen Standorten mit einer öligen Flüssigkeit besprüht, die sichtbare Flecken auf ägyptischen Sarkophagen, Steinskulpturen und Gemälden des 19. Jahrhunderts hinterließ.

    Öffentlichkeit wurde lange nicht informiert

    Mehr als zwei Wochen lang seien darüber weder die Öffentlichkeit noch andere möglicherweise gefährdete Museen informiert worden, berichtete der Deutschlandfunk.

    Auf Anfrage der "Zeit" und des Senders hätten die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Berliner Polizei Beschädigungen an Ausstellungsobjekten und ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung bestätigt. Zu den Motiven sei bisher nichts bekannt.

    Hildmann hatte Verschwörungstheorie verbreitet

    Der Verschwörungsideologe Attila Hildmann hatte dem Bericht zufolge im August und September auf seinem öffentlichen Telegram-Kanal verbreitet, dass sich in dem zu diesem Zeitpunkt noch wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Pergamonmuseum der "Thron des Satans" befinde und es das Zentrum der "globalen Satanisten-Szene und Corona Verbrecher" sei.

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