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UN: "Um die Schrecken zu schildern, fehlen uns die Adjektive" | BR24

© dpa/pa/

Flüchtlinge in einem Camp bei Juba

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    UN: "Um die Schrecken zu schildern, fehlen uns die Adjektive"

    Der UN-Menschenrechtsrat hat die Massenvergewaltigungen Tausender Frauen und Mädchen im Südsudan scharf verurteilt. Das Ausmaß sexueller Gewalt sei schockierend, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, in Genf.

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    In Schutzcamps in der südsudanischen Hauptstadt Juba hätten 70 Prozent der Frauen von Vergewaltigungen durch Polizisten oder Soldaten berichtet.

    "Um den Schrecken der Massenvergewaltigungen zu schildern, fehlen uns die Adjektive." UN-Kommissarin Yasmin Sooka

    Kritik an Blauhelmtruppen

    Dort stationierten UN-Blauhelmtruppen wurde in dem Zusammenhang unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen. Generalsekretär Ban Ki Moon hatte das Versagen der Blauhelme als alarmierend bezeichnet.

    In vielen Fällen sind die Untaten den Vereinten Nationen zufolge gegen bestimmte ethnische Gruppen gerichtet. Die ethnische Polarisierung im jüngsten Staat Afrikas sei besorgniserregend. Auf die sich zuspitzende Situation will der Menschenrechtsrat mit einer Resolution reagieren, die die Verfolgung von Straftätern erleichtern und die Frauen besser schützen soll.

    In dem Ende 2013 ausgebrochenen Bürgerkrieg sind mehrere Zehntausend Menschen getötet worden. Rund 2,5 Millionen Menschen sind auf der Flucht.