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Umstrittener Jäger: "Cecil-Mörder" tötet seltenes Wildschaf | BR24

© Brent Sinclair/Facebook

Mit seinem Freund Bret Sinclair ist Trophäenjäger Walter Palmer wieder auf der Jagd. Das Foto ist inzwischen gelöscht oder auf verborgen.

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    Umstrittener Jäger: "Cecil-Mörder" tötet seltenes Wildschaf

    Knapp fünf Jahre nach dem Abschuss des berühmten Löwen Cecil ist der Zahnarzt und umstrittene Jäger Walter Palmer wieder in den Medien: Mit Pfeil und Bogen erschoss er in der Mongolei einen Altai-Argali. Die Wildschaf-Art ist vom Aussterben bedroht.

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    Stolz zeigt Walter Palmer auf Facebook seine Beute. Knapp fünf Jahre nach dem Abschluss des Löwen Cecils war der amerikanische Zahnarzt wieder auf Trophäenjagd. Wie internationale Medien berichteten, erlegte er im August 2019 ein Altai-Argali. Die Wildschaf-Art steht auf der Liste der bedrohten Tierarten, ihr Bestand beträgt nur noch knapp 19.000.

    Palmer zahlte 90.000 Euro für Abschuss

    Altai-Argali gehören zu den größten Wildschafen der Welt. Allein ihre Hörner können bis zu 20 kg schwer werden und haben eine durchschnittliche Spannweite von 75 cm. Trotz ihrer geringen Population lässt die Mongolei den Abschuss der Wildschafe weiterhin zu, lässt es sich aber teuer bezahlen. Die "New York Post" geht davon aus, dass Palmer dafür rund 100.000 Dollar (ca. 90.000 Euro) bezahlte.

    Palmer schoss mit Pfeil und Bogen

    Aus 30 Meter Entfernung sollen Palmer und der befreundete Jäger Brent Sinclair den Widder erschossen haben. Wie bereits bei dem Löwen Cecil soll er dafür Pfeil und Bogen benutzt haben. Den Export der Trophäe blieb den Jägern laut Medienberichten jedoch verwehrt. Zufällig besuchte auch Donald Trump Jr., der Sohn des US-Präsidenten Donald Trump, die Mongolei im selben Monat, um ein ähnliches Tier zu erlegen.

    Der Tod von Löwe Cecil erregte internationales Aufsehen

    Der Abschuss des Löwen Cecil in Simbabwe durch Walter Palmer hatte internationale Empörung ausgelöst – hatte jedoch keine Konsequenzen für den Amerikaner. Zuerst hatten die Behörden Simbabwes angekündigt, eine Auslieferung Palmers zu beantragen.

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