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Umfrage unter Älteren: Babyboomer lieben Frührente | BR24

© dpa-Bildfunk

Rentnerpaar auf einer Bank

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    Umfrage unter Älteren: Babyboomer lieben Frührente

    Rente mit 66 oder gar 67? Für viele viel zu spät: Ein Großteil der älteren Arbeitnehmer will laut einem Bericht früher aufhören zu arbeiten - in der Babyboomer-Generation will nicht einmal jeder Zehnte regulär in Rente gehen.

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    Die große Mehrheit der älteren Arbeitnehmer will einer Umfrage zufolge früher in Rente. Von den geburtenstarken Jahrgängen der sogenannten Babyboomer-Generation wolle nicht einmal jeder Zehnte bis zur regulären Altersgrenze arbeiten, berichtet die "Welt am Sonntag".

    Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Untersuchung der Bergischen Universität Wuppertal. Demnach wollen 30 Prozent der Befragten schon mit 60 Jahren in Rente gehen. 26 Prozent ziehen einen Ausstieg aus dem Erwerbsleben mit 63 Jahren vor, 15 Prozent nennen als Wunschzeitpunkt 65 Jahre. Derzeit liegt die reguläre Altersgrenze bei 65 Jahren und acht Monaten. In den nächsten Jahren steigt sie schrittweise bis auf 67 Jahre.

    Pläne machen, Ideen verwirklichen

    Die Wuppertaler Wissenschaftler hatten dem Bericht zufolge für die "Kohortenstudie zu Arbeit, Alter, Gesundheit und Erwerbsteilhabe bei älteren Erwerbstätigen in Deutschland" zwischen 2011 und 2018 dreimal die gleichen Menschen befragt. Die Ergebnisse seien repräsentativ für die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

    Viele Babyboomer hätten ein sehr positives Bild vom Ruhestand, heißt es in dem Zeitungsbericht weiter. 44 Prozent rechneten für diese Phase mit einer Verbesserung ihres Lebens, lediglich zehn Prozent erwarteten eine Verschlechterung. Weit mehr als die Hälfte der Befragten gaben demnach an, sie wollten im Vergleich zum Erwerbsleben im Ruhestand mehr Pläne machen (66 Prozent) und Ideen verwirklichen (60 Prozent). Nur wenige äußerten hingegen die Befürchtung, als Rentner einsam zu sein (16 Prozent) oder sich zu langweilen (zwölf Prozent).