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Geht das Toilettenpapier-Hamstern wieder los? | BR24

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Eine Frau legt Toilettenpapier in ihren Einkaufskorb.

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    Geht das Toilettenpapier-Hamstern wieder los?

    Laut einer Umfrage will sich rund jeder zehnte Verbraucher in Deutschland in den kommenden Wochen verstärkt mit Toilettenpapier, Nudeln und anderen Waren des täglichen Gebrauchs eindecken. Beginnen jetzt wieder die Hamsterkäufe?

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    • BR24 Redaktion

    Einer Umfrage zufolge will sich rund jeder zehnte Verbraucher in Deutschland in den kommenden Wochen verstärkt mit Toilettenpapier, Nudeln und anderen Waren des täglichen Gebrauchs eindecken - vor allem 25- bis 34-Jährige. Das ergab eine repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter knapp 6.000 Menschen Mitte Oktober.

    Mehrheit schließt Hamsterkäufe für sich aus

    Demnach antworteten neun Prozent der Teilnehmer auf die entsprechende Frage mit "ja" oder "eher ja". Fast zwei Drittel (64 Prozent) schlossen derartige Hamsterkäufe allerdings ausdrücklich aus.

    Vor allem jüngere Menschen wollen sich der Umfrage zufolge mit mehr Toilettenpapier und Nudeln eindecken: Am häufigsten beantworteten Menschen zwischen 25 und 34 Jahren die Frage mit "ja" oder "eher ja" (15 Prozent).

    Hamsterei beschäftigt User in Social Media

    Auf Twitter ist das Hamstern derzeit ein großes Thema. Die Beobachtung, laut Twitter-User "Sven-Schwabe": "Der Klopapier-Index steigt schon, es ist aber noch Zeit um einzusteigen." "Volker R" schreibt: "Klopapier, Nudeln und Allgäuer Bier eingekauft. Der Lockdown kann kommen. Ich in bereit."

    Erinnerungen an März werden wach

    Nicht wenige fühlen sich an die erste Toilettenpapier-Hamster-Welle erinnert. Userin "andrea" bringt das Toilettenpapier-Dilemma auf den Punkt: "... ich will da nicht mitmachen und warte, bis ich wirklich welches brauche. Ich werde in zwei Wochen im Laden stehen und nichts kriegen."

    Politiker beruhigen: Verbraucher müssen sich keine Sorgen machen

    In den vergangenen Tagen hatten Politiker bereits auf vereinzelte Meldungen über eine steigende Nachfrage nach einigen lagerbaren Produkten reagiert. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) appellierte an die Verbraucher, trotz der steigenden Zahl von Corona-Infektionen keine größeren Mengen einzukaufen als sonst. "Für Hamsterkäufe gibt es keinen Grund", sagte Klöckner gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Die Lieferketten funktionieren - das gilt nach wie vor."

    Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) sagte, die Verbraucher müssten "sich keine Sorgen machen", was die Versorgung des Einzelhandels betreffe.

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