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Ueli Steck nahe Mount Everest tödlich verunglückt | BR24

© picture alliance/KEYSTONEF/Christian Beutler

Ueli Steck

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    Ueli Steck nahe Mount Everest tödlich verunglückt

    Der Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck ist bei einem Unfall nahe dem Mount Everest in Nepal tödlich verunglückt. Er sei am Morgen an der Nuptse-Wand ums Leben gekommen, sagte An Tsering Sherpa von der nepalesischen Bergsteiger-Vereinigung.

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    Offenbar sei der 40 Jahre alte Schweizer ausgerutscht und abgestürzt.

    Steck, der den Spitznamen "Schweizer Maschine" trug, war vor allem für seine „Speed-Begehungen“ bekannt. Der Alpinist hatte geplant, innerhalb von 48 Stunden sowohl den Mount Everest (8.848 Meter) als auch den benachbarten Lhotse (8.511 Meter) zu besteigen - ohne künstlichen Sauerstoff.

    Erstes Todesopfer der Klettersaison

    Seine Leiche sei zum nächstgelegenen Flugplatz nach Lukla geflogen worden, sagte Durga Dutta Dhakal, Generaldirektor der Tourismusbehörde von Nepal. Stecks Expeditionsteam organisiere derzeit die Überführung nach Kathmandu.

    Steck sei das erste Todesopfer der diesjährigen Klettersaison in Nepal, hieß es. Hunderte ausländische Kletterer versuchen im Mai, Berge im Himalaya zu erklimmen, wenn es Aussicht auf günstiges Wetter dort oben gibt.

    Rekorde aufgestellt

    Der Schweizer hatte in der Vergangenheit zahlreiche Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt und immer wieder neue Wege begangen. 2013 machte Steck internationale Schlagzeilen, als er und zwei Begleiter von wütenden einheimischen Sherpas angegriffen und mit Steinen beworfen wurden. Damals schwor Steck, er werde nie wieder zum Mount Everest zurückkehren, weil sein "Vertrauen verloren" sei.