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Daniel Küblböck

Vor genau einer Woche ist Sänger Daniel Küblbock bei einer Kreuzfahrt auf der "Aidaluna" vor der Küste Neufundlands über Bord gegangen. Die Suche nach dem früheren TV-Star blieb erfolglos und musste schließlich eingestellt werden.

Was blieb, war Trauer - und die Frage nach den Gründen für den vermuteten Suizid. Familie, Angehörige und Freunde Küblböcks baten, auf Spekulationen rund um das Verschwinden des niederbayerischen Sängers zu verzichten.

Küblböcks Vater darf Video nicht sehen

Doch tatsächlich soll nun ein Video von den letzten Minuten des Popsängers aufgetaucht und in den Händen der kanadischen Polizei sein. Dies berichtet die "Bild am Sonntag". Darauf soll zu sehen sein, wie Küblböck über die Reling klettert und sich ins Meer stürzt. Nach Informationen der Zeitung soll Küblböcks Vater von den kanadischen Behörden eine Sichtung des Videos mit Verweis auf laufende Ermittlungen verweigert worden sein.

Offenbar gravierende psychische Probleme

Zuletzt waren Spekulationen laut geworden, dass Daniel Küblböck wohl unter psychischen Problemen gelitten hatte. Auch sein Vater Günther Küblböck hatte auf Daniels Homepage geschrieben: "Daniel hatte seit Kurzem psychische Probleme, die man am besten mit einer Art Psychose beschreiben kann." Er hätte deshalb versucht, ihn von der Reise abzuhalten.

Küblböcks enge Freundin, die Dragqueen Olivia Jones, hatte jüngst von verbalen Attacken der Öffentlichkeit auf den Sänger berichtet. Auch hätte Küblböck ihr von Mobbingvorfällen an seiner Schauspielschule erzählt.