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Überschwemmungen in Italien, Schneemassen in Österreich | BR24

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Im Norden Italiens ist die Lage nach heftigen Unwettern vom Wochenende mit Schneemassen, Regen und mindestens zwei Toten weiter angespannt.

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Überschwemmungen in Italien, Schneemassen in Österreich

Nach den Unwettern in Italien mit zwei Toten ist die Lage weiter angespannt. Vor allem um Modena gibt es Überschwemmungen. In Südtirol sowie im österreichischen Osttirol und Kärnten fiel teils drei Meter Neuschnee. Es herrscht Lawinengefahr.

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Von
  • Claudia Steiner

Im Norden Italiens ist die Lage nach heftigen Unwettern vom Wochenende mit Schneemassen und Regen weiter angespannt. Zwei Menschen starben. In einer Ortschaft rund 50 Kilometer westlich des Comer Sees wurde ein 53 Jahre alter Mann von einem Baum erschlagen, der unter der Schneelast umstürzte, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet hatte. In Süditalien verlor ein 51-jähriger Arbeiter sein Leben, als er von Schlamm weggerissen wurde.

Hochwasser bei Modena

Von den Unwettern waren vor allem die Regionen im Norden und Nordosten Italiens stark betroffen. In der Gegend um Modena hatten starke Regenfälle zu Hochwasser und Überflutungen ganzer Landstriche geführt. Die Feuerwehr musste Menschen teils mit Schlauchbooten aus ihren Häusern befreien. Für den Nordosten um Friaul-Julisch Venetien, Venetien, Südtirol und Emilia-Romagna gelte weiterhin Wetter-Warnstufe Rot, hieß es von der Zivilschutzbehörde.

Behinderungen am Brenner

Die starken Schneefälle am Grenzpass Brenner zwischen Österreich und Italien führen derweil weiter zu Behinderungen. Während die Brennerautobahn bei Sterzing wieder für den Verkehr freigegeben wurde, blieben Teile der Brenner-Bundesstraße (B182) zunächst auf Tiroler und Südtiroler Seite gesperrt, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Die Brennerbahnlinie ist wegen eines Erdrutsches bei Bozen bis Dienstag unterbrochen. Der internationale Fernverkehr wurde in der Region im Schienenersatzverkehr abgewickelt. Rund 6.000 Haushalte in der Alpenprovinz hätten keinen Strom.

Bis zu 300 Zentimeter Neuschnee

In der Region Trentino-Südtirol fiel innerhalb kurzer Zeit sehr viel Schnee. Auch im österreichischen Osttirol und Oberkärnten gab es Meteorologen zufolge auf den Bergen 150 und 300 Zentimeter Neuschnee. Einige Wetterstationen in Oberkärnten und Osttirol verzeichneten von Freitag bis Sonntag soviel Niederschlag wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Kärntner Lesachtal fielen sogar bis zu 370 Liter Niederschlag auf den Quadratmeter.

Hohe Lawinenwarnstufe in Osttirol

In Osttirol galt die zweithöchste Lawinenwarnstufe vier. Auch weiterhin sei die Gefahr von sehr großen Lawinen an steilen Grashängen zu erwarten, erklärten die Experten. Schulen und Kindergärten blieben wegen der Lawinengefahr in Teilen Tirols und Kärntens zunächst zu.

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