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U-Bahn und Bus in Rom: Plastikflaschen als Zahlungsmittel | BR24

© dpa-Bildfunk/Annette Reuther

Rom: Ein Mann löst in einem Automaten alte Plastikflaschen gegen U-Bahn- und Bustickets

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    U-Bahn und Bus in Rom: Plastikflaschen als Zahlungsmittel

    Die Stadt Rom geht im Kampf gegen die Müllberge neue Wege. An Automaten in Metrostationen können Fahrgäste Plastikflaschen abgeben und erhalten dafür ein Guthaben für Tickets der öffentlichen Verkehrsmittel.

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    In Rom können Fahrgäste der öffentlichen Verkehrsmittel alte Plastikflaschen gegen U-Bahn- und Bustickets einlösen. Dabei stecken die Passagiere die Plastikflaschen in einen Automaten, der einem via App Geld für Tickets auf das Telefon lädt. Bisher stehen zwar nur in drei Metrostationen solche Automaten - aber vor denen bilden sich stets lange Schlangen. Für jede Flasche gibt es über das System "+Ricicli +Viaggi" (recycle und reise) 5 Cent. Einen Monat nach der Einführung im Sommer waren es bereits 100 000 entsorgte Plastikflaschen, wie die Verkehrsbetriebe mitteilten.

    Rom: Chronische Müllprobleme und maroder öffentlicher Nahverkehr

    Rom sei die erste europäische Hauptstadt mit einem solchen System, sagte Bürgermeisterin Virgina Raggi. Italiens Hauptstadt hat chronische Müllprobleme. Fast überall in der Stadt quellen die Tonnen täglich über. Mindestens genauso problematisch wie der Abfall ist der öffentliche Nahverkehr. Das U-Bahn-Streckennetz hat nur drei Linien. Die Busse sind oft veraltet und gehen wegen schlechter Wartung regelmäßig in Flammen auf. Dafür sind die Tickets günstig: Pro Fahrt bezahlt man 1,50 Euro. In Italien gibt es bisher kein flächendeckendes System für Pfandflaschen, das dem deutschen System vergleichbar wäre.