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Tsunami erreicht Küste | BR24

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Tsunami erreicht Küste

Nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland rollt ein Tsunami auf die Inseln zu. Die erste Welle habe die Nordostküste der Südinsel erreicht, teilte der Zivilschutz mit.

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Die Welle könne auch weitere Küstenbereiche der Nord- und Südinsel sowie die die knapp 900 Kilometer östlich im Pazifik gelegenen Chatham Islands in Kürze treffen. Über Stunden könnten weitere Wellen auflaufen, die erste Welle müsse nicht die größte sein. «Begeben Sie sich sofort ins Inland oder zu höheren Punkten», warnte der Zivilschutz die Küstenbewohner.

Das Beben, das sich in der Nacht zum Montag (Ortszeit, rund 12.00 MEZ am Sonntag) ereignete, hatte laut Deutschem Geoforschungszentrum in Potsdam eine Stärke von 7,9. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 7,8 an, in Neuseeland war von 7,5 die Rede. Tsunami-Warnung bestand für die gesamte Ostküste der Nord- und Südinsel sowie für die zu Neuseeland gehörenden Chatham Islands.

Erdbeben verursacht erhebliche Sachschäden

Tausende Menschen in der Region wurden aus dem Schlaf gerissen und berichteten in den sozialen Medien von sehr heftigen Erdstößen und Schäden. Von Verletzten oder Toten war zunächst nichts bekannt. In einem Onlineportal waren Fotos der Schäden zu sehen.Sie zeigten zerbrochene Glasscheiben, mit Splittern übersäte Bürgersteige, Risse in Straßendecken

Das Beben ereignete sich gegen 23.00 Uhr Ortszeit in nur etwa zehn Kilometern Tiefe. Dem Hauptbeben folgten eine Reihe von Nachbeben. In Berichten war von Gebäudeschäden in der kleinen ländlichen Stadt Cheviot die Rede. "Es war stark und dauerte wirklich lange", sagte Tamsin Edensor aus Christchurch. "Wir schliefen und wachten auf, als das Haus wackelte, es dauerte und schien stärker zu werden." Regierungschef John Key schrieb im Kurzmitteilungsdienst Twitter: "Ich hoffe, alle sind in Sicherheit nach dem Erdbeben heute Abend."