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Tschernobyl: "Schutzhülle für Reaktor war eine Herausforderung" | BR24

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Tschernobyl: "Schutzhülle für Reaktor war eine Herausforderung"

30 Jahre nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl bekommt der zerstörte Reaktor eine neue Schutzhülle - heute wird er übergeben. Balthasar Lindauer von der Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sagte im B5 Thema des Tages: "Der Bau war sehr komplex."

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Lindauer hat die Entstehung der Konstruktion begleitet. Sie gilt als das größte bewegliche Bauwerk der Welt und soll einen Betonsarkophag ergänzen, der von der Sowjetunion nach der Kernschmelze von 1986 eilig errichtet worden war. An den Kosten von rund zwei Milliarden Euro beteiligten sich mehr als 40 Geberländer.

Der riesige Stahlmantel soll für die nächsten 100 Jahre einen Austritt von Strahlen verhindern und vor Umwelteinflüssen schützen. Zur Übergabe wird auch der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erwartet.

Am 26. April 1986 war ein Test in Tschernobyl außer Kontrolle geraten, Reaktor 4 explodierte. Die Detonation wirbelte radioaktive Teilchen in die Luft. Von der damaligen Sowjetrepublik breitete sich die abgeschwächte Wolke auch über Deutschland und Westeuropa aus.

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