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Trumps Stabschef Mark Meadows offenbar mit Coronavirus infiziert | BR24

© picture alliance / CNP/AdMedia

Mark Meadows, Stabschef von US-Präsident Donald Trump

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    Trumps Stabschef Mark Meadows offenbar mit Coronavirus infiziert

    Einer der wichtigsten Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump, sein Stabschef Mark Meadows, hat sich laut Medienberichten mit dem Coronavirus infiziert. Das Weiße Haus äußerte sich nicht zu den Berichten.

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    Der Stabschef von US-Präsident Donald Trump, Mark Meadows, hat sich Medienberichten zufolge mit dem Coronavirus infiziert. Meadows, einer der wichtigsten Mitarbeiter von Trump, sei positiv auf das Virus getestet worden, berichteten die Sender CNN und CBS sowie die Zeitung "New York Times" in der Nacht zu Samstag übereinstimmend. Das Weiße Haus wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

    Besuch bei Wahlhelfern

    Meadows hatte Trump am vergangenen Dienstag - dem Tag der Wahl in den USA - bei einem Besuch von Wahlhelfern in Arlington bei Washington begleitet. Die "New York Times" berichtete, Meadows Test sei am Mittwoch positiv ausgefallen.

    Trumps Anhänger folgten dem Beispiel des Präsidenten

    Trump hatte im US-Wahlkampf entgegen den Empfehlungen von Gesundheitsexperten Massenkundgebungen mit Tausenden Anhängern abgehalten. Die meisten Unterstützer folgten dem Beispiel des Präsidenten und trugen keine Mund-Nasen-Masken.

    Trump hatte sich Anfang Oktober infiziert

    Trump selbst war Anfang Oktober auf das Coronavirus getestet und wegen seiner Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt worden. Nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus rief er die Amerikaner dazu auf, "keine Angst" vor dem Virus zu haben. Im Wahlkampf betonte er immer wieder, die USA seien in der Krise fast über den Berg.

    Inzwischen mehr als 236.000 Covid-19-Opfer in den USA

    Die Pandemie hat in den USA - einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern – inzwischen mehr als 236.000 Menschen das Leben gekostet. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen erreicht immer neue Spitzenwerte. Am Freitag wurde nach Angaben der Universität Johns Hopkins der bisherige Rekord von 126.480 Neuinfektionen registriert.

    Am Mittwoch war mit 102.831 Fällen erstmals die Marke von 100.000 Infektionen innerhalb eines Tages überschritten worden. In den vergangenen Tagen wurden jeweils mehr als 1.000 Tote verzeichnet.

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