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Trumps angebliche Porno-Affäre will auspacken | BR24

© Bayerischer Rundfunk

Stephanie Clifford: "Stormy Daniels"

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    Trumps angebliche Porno-Affäre will auspacken

    Die als "Stormy Daniels" bekannte Porno-Darstellerin Stephanie Clifford will demnächst nun doch über ihre angebliche Affäre mit US-Präsident Donald Trump sprechen. Grund für den Sinneswandel ist die Aussage eines Trump-Anwalts.

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    Donald Trump soll die Porno-Darstellerin Stormy Daniels 2006 bei einem Golfturnier kennengelernt und anschließend eine Affäre mit ihr gehabt haben. Zu diesem Zeitpunkt war Trump nicht nur bereits mit seiner heutigen Frau Melania verheiratet – sie war auch schwanger mit ihrem gemeinsamen Sohn Baron.

    Im Wahlkampf hatte Trump-Anwalt Michael Cohen der Porno-Darstellerin die Summe von 130.000 Dollar bezahlt. Das bestätigte Cohen inzwischen der "New York Times". Es soll sich laut Medienberichten dabei um ein Schweigegeld gehandelt haben – der Anwalt selbst bestätigte dies allerdings nicht. Cohen betonte lediglich, dass die Zahlung legal gewesen sein, weil ihm das Geld "weder direkt noch indirekt" von der Trump-Kampagne oder den Trump-Firmen zurückerstattet worden sei. Damit reagierte auf Vorwürfe, dass das Trump-Team mit der Zahlung gegen das Gesetz zur Wahlkampffinanzierung verstoßen habe.

    Clifford will Schweigen brechen

    Aber allein die Tatsache, dass Cohen die Zahlung eingeräumte, sorgt für neue Bewegung in der Angelegenheit. Durch seine Aussage sei die Stillschweigevereinbarung gebrochen worden, erklärte Gina Rodriguez, die Managerin von Stormy Daniels. "Das gilt jetzt nicht mehr, und Stormy wird ihre Geschichte erzählen", sagte Rodriguez gegenüber US-Medien.

    Die von zahlreichen Skandalen begleitete Präsidentschaft Trumps könnte damit vor der nächsten heiklen Situation stehen.