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Trump-Zusage an Duda: USA verlegen 1.000 Soldaten nach Polen | BR24

© Arthur Landwehr/ARD

Es soll eine Strafe für Deutschland sein - für mangelnde Verteidigungsausgaben und die Beteiligung an der Nord-Stream-2-Pipeline: US-Präsident Trump hat angekündigt, Tausend Soldaten nach Polen zu verlegen.

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Trump-Zusage an Duda: USA verlegen 1.000 Soldaten nach Polen

Es soll eine Strafe für Deutschland sein - für mangelnde Verteidigungsausgaben und die Beteiligung an der Nord-Stream-2-Pipeline: US-Präsident Trump hat angekündigt, Tausend Soldaten nach Polen zu verlegen.

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1.000 amerikanische Soldaten werden von Deutschland nach Polen verlegt. Das sagte der amerikanische Präsident Donald Trump nach einem Treffen mit seinem polnischen Amtskollegen Andrzey Duda im Weißen Haus. Es werde für diese Truppen eine neue Kaserne gebaut, allerdings von Polen, nicht den USA.

Polen wirbt schon seit längerer Zeit für eine ständige amerikanische Militärbasis. Derzeit sind rotierend 4.000 Soldaten eines NATO-Kontingents in Polen und den baltischen Staaten stationiert, dies seit 2017 als Reaktion auf die russische Annexion der Krim. Eine feste amerikanische Basis in Polen hätte von Russland als Provokation verstanden werden können und die Spannungen weiter verschärfen. Dies soll anscheinend durch den Bau der Kaserne durch Polen vermieden werden.

Strafe für Deutschland

Dass die zusätzlichen Soldaten für Polen aus Deutschland kommen, stellte Trump im Vorfeld des Treffens ausdrücklich als Strafe für Deutschland dar. Die Bundesregierung gebe bei Weitem nicht genug für Verteidigung aus, lasse Deutschland von den USA schützen, ohne seinen gerechten Anteil zu leisten. Außerdem sorge Deutschland mit der neuen Gaspipeline durch die Ostsee dafür, dass Russland mit Milliarden von Dollar versorgt werde.

Für Polens Präsident Duda gab es eine besondere Präsentation: Zu seinen Ehren flogen zwei F 35 Kampfjets über das Weiße Haus - als Dank für eine polnische Bestellung von 30 Flugzeugen dieses Typs.