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Trump verspottet Londoner Bürgermeister Khan als "Verlierer" | BR24

© dpa-Bildfunk/Kirsty Wigglesworth

Trump verspottet Londoner Bürgermeister vor Staatsbesuch

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    Trump verspottet Londoner Bürgermeister Khan als "Verlierer"

    Trump hat den Londoner Bürgermeister Khan kurz vor seinem Staatsbesuch in Großbritannien als einen "eiskalten Verlierer" bezeichnet. Gleichzeitig beschwerte sich der US-Präsident auf Twitter aber auch über eine "fiese" Behandlung von Khan.

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    Kurz vor Beginn seines Staatsbesuchs in Großbritannien hat US-Präsident Donald Trump den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan bei Twitter als "Verlierer" verspottet.

    Khan, der nach allem, was man höre, furchtbar schlechte Arbeit als Bürgermeister von London geleistet habe, sei auf törichte Weise "gemein" zu ihm gewesen, twitterte Trump am Montagmorgen.

    "Ein eiskalter Verlierer"

    Dabei seien die USA der bei weitem wichtigste Bündnispartner des Vereinigten Königreiches. "Er ist ein eiskalter Verlierer, der sich auf das Verbrechen in London konzentrieren sollte, nicht auf mich", schrieb Trump weiter.

    Trump schrieb den Namen von Khan falsch

    Khan erinnere ihn an "unseren sehr dummen und inkompetenten" Bürgermeister von New York, Bill de Blasio - allerdings sei der Londoner Bürgermeister "nur halb so groß", so der US-Präsident. Dabei schrieb Trump den Namen des britischen Labour-Politikers mit pakistanischen Wurzeln mit verdrehten Buchstaben als "Kahn" statt "Khan". Nichtsdestotrotz freue er sich auf seinen Besuch in Großbritannien, wo er gleich landen werde.

    Trump vs. Khan

    Trump hatte vor seinem Staatsbesuch eine mögliche Zusammenkunft mit Khan ausgeschlossen, den er als einen Zwilling des New Yorker Bürgermeisters verspottete. Khan und der US-Präsident haben sich schon häufiger öffentliche Scharmützel geliefert, unter anderem um den Umgang des Londoner Bürgermeisters mit Terrorismus sowie Trumps Arbeitsbesuch in Großbritannien im vergangenen Sommer.

    Khan sieht Trump als "globale Bedrohnung"

    Am Sonntag hatte Khan nachgelegt und die Sprache des US-Präsidenten mit der von "Faschisten des 20. Jahrhunderts" verglichen. Trump sei zunehmend eine "globale Bedrohung", sagte der Londoner Bürgermeister. Auch der Demokrat de Blasio ist ein erklärter Trump-Kritiker.