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Trump: Greta Thunberg soll andere Länder kritisieren | BR24

© REUTERS / JONATHAN ERNST

Donald Trump in Davos

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    Trump: Greta Thunberg soll andere Länder kritisieren

    US-Präsident Trump und Klimaaktivistin Greta Thunberg bleiben beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf Konfrontationskurs. Trump riet der 17-Jährigen, sie solle andere Staaten als die USA kritisieren - und stichelte gegen eine Ehrung für die Schwedin.

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    Die USA seien "sauber und schön", sagte Trump in Davos vor Journalisten. Aber es gebe einen anderen Kontinent, "wo so viel Rauch aufsteigt, dass man es kaum glauben kann", sagte Trump - ohne dabei Asien oder Länder wie China oder Indien namentlich zu nennen. "Greta sollte anfangen, sich um diese Länder zu kümmern", erklärte Trump in Davos.

    Klimawandel ist kein "Schwindel" mehr - aber übertrieben

    Er betrachte den Klimawandel zwar nicht mehr als "Schwindel", so der US-Präsident am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF), aber manche Aspekte der Debatte seien seiner Meinung nach extrem übertrieben. "Manche Leute gehen von so einem Ausmaß aus, dass es so unrealistisch ist, dass man sein Leben gar nicht mehr leben kann", erklärte der US-Präsident.

    "Sie hat mich ausgestochen"

    Als Trump nach Greta Thunberg gefragt wurde - deren Auftritte in Davos viel Beachtung gefunden hatten - stellte er zunächst eine Gegenfrage: "Wie alt ist sie?" Trump behauptete dann, er hätte Thunberg gerne in Davos getroffen, um dann zu sticheln: "Sie hat mich auf dem 'Time'-Magazin ausgestochen." Das US-Magazin hatte Thunberg zur "Person des Jahres" 2019 gekürt. Trump hatte das auf Twitter damals als "lächerlich" abgetan

    Optimismus statt Prognosen

    Trump nannte den Klimawandel früher einen "Scherz". Davon ist er mittlerweile abgerückt, aber er bezweifelt immer noch, dass die Klimaveränderungen vom Menschen verursacht sind. Auch Prognosen zu den Konsequenzen des Klimawandels stellt er immer wieder infrage. In seiner Rede vor dem WEF am Dienstag hatte er erklärt, anstatt Schwarzmalerei brauche es Optimismus, Technik und Forschung, um solche globale Herausforderungen zu meistern.  

    Thunberg hört nur "leere Worte" der Politiker

    Greta Thunberg hatte sich ebenfalls zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums zu Wort gemeldet und den Unternehmenschefs, Politikern und Gesellschaftsvertretern Untätigkeit vorgeworfen: "Unser Haus brennt noch immer. Eure Untätigkeit heizt die Flammen stündlich an", kritisierte sie und mahnte sofortiges Handeln an: "Wir sagen euch immer noch, dass ihr in Panik geraten und so handeln sollt, als ob ihr eure Kinder über alles liebt." Sie kritisierte, "leere Worte und Versprechen" sollten den Eindruck erwecken, dass etwas für das Klima getan werde, sie brächten aber nichts gegen die Klimakrise.

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