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Donald Trump beim einem heftigen Wortgefecht während der Pressekonferenz im weißen Haus
© Bayerischer Rundfunk 2018

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BR24 Redaktion
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Donald Trump beim einem heftigen Wortgefecht während der Pressekonferenz im weißen Haus

Im Streit mit Journalisten und Medienkonzernen hat das Weiße Haus dem CNN-Korrespondenten Jim Acosta die Akkreditierung entzogen. Die Sperre kam am Mittwoch nach einer hitzigen Diskussion zwischen Acosta und Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz.

Streit wegen Migranten-Karawane

Ihr Streit begann, nachdem Acosta Trump etwas über eine sogenannte Karawane von Migranten auf dem Weg an die US-mexikanische Grenze gefragt hatte. Nach einer weiteren Frage sagte Trump: «Das ist genug!», und eine Mitarbeiterin des Weißen Hauses versuchte vergeblich, Acosta das Mikrofon wegzunehmen.

Jim Acostas Verhalten "absolut inakzeptabel"

Regierungssprecherin Sarah Huckabee Sanders sagte mit Blick auf das Geschehen, dass Acosta die Mitarbeiterin berührt habe, sei "absolut unakzeptabel". Die junge Frau habe bloß versucht, ihren Job als Praktikantin im Weißen Haus zu machen.

Mitarbeiterin versuchte Acosta das Mikro abzunehmen

Auf Fernsehaufnahmen war zu sehen, wie die Frau sich neben Acosta stellte, sich zu ihm wandte und versuchte, ihm das Mikrofon abzunehmen. Währenddessen hielt Acosta das Gerät weiter fest und gestikulierte, dann senkte er einen Arm, der wiederum auf einen Arm der Mitarbeiterin fiel.

Trump bezeichnete Acosta indes als "unhöfliche, fürchterliche Person". Einem anderen Reporter sagte Trump: "Von Ihnen bin ich auch kein Fan."