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Trump droht WHO mit Austritt und endgültigem Zahlungsstopp | BR24

© dpa/pa/Evan Vucci

Donald Trump, Präsident der USA

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Trump droht WHO mit Austritt und endgültigem Zahlungsstopp

US-Präsident Donald Trump hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit einem endgültigen Zahlungsstopp gedroht. Auch die Mitgliedschaft der USA in der Organisation wolle Trump überdenken, heißt es in einem Schreiben an WHO-Chef Tedros Adhanom.

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Donald Trump hat gedroht, die Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) endgültig einzustellen. Sollte sich die WHO innerhalb der kommenden 30 Tage nicht zu "wesentlichen Verbesserungen" verpflichten, werde er zudem die Mitgliedschaft der USA in der Organisation überdenken, heißt es in einem Schreiben an WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus, das Trump am Montagabend auf Twitter veröffentlichte.

Trump: WHO ist "Marionette Chinas"

US-Präsident Donald Trump hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den vergangenen Wochen mehrmals scharf wegen ihres Umgangs mit der Corona-Pandemie attackiert. Die WHO sei eine "Marionette Chinas", sagte Trump im Weißen Haus. Die USA hätten von der WHO in der Krise "viel schlechten Rat" erhalten. Bereits Mitte April hatte Trump angekündigt, die US-Beitragszahlungen an die WHO einzustellen.

Vorwurf an China: Mangelnde Transparenz

Trump wirft der WHO seit Wochen "Missmanagement" in der Corona-Krise sowie Einseitigkeit zugunsten Chinas vor, das als Herkunftsland des neuartigen Virus gilt. Auch China selbst greift der US-Präsident wegen des weltweiten Ausbruchs des Erregers immer wieder massiv an - er wirft Peking unter anderem mangelnde Transparenz über die Ursachen der Pandemie vor.

USA größte WHO-Beitragszahler

Die USA sind der größte Beitragszahler der WHO. Die US-Zahlungen an die UN-Unterorganisation belaufen sich laut Trump auf rund 450 Millionen Dollar (412 Millionen Euro) jährlich. Derzeit findet die Jahrestagung der WHO-Mitgliedstaaten statt, die wegen der Pandemie per digitaler Kommunikation abgehalten wird. Auch bei der Tagung griffen die USA die Organisation frontal an.

US-Gesundheitsminister wirft WHO "Versagen" vor

Einer der "wichtigsten Gründe", warum der Coronavirus-Ausbruch außer Kontrolle geraten sei, habe im "Versagen" der WHO gelegen, rechtzeitig ausreichende Informationen über den Erreger zu beschaffen, sagte US-Gesundheitsminister Alex Azar in einer Videoansprache bei der Jahrestagung. Dieses "Versagen" habe "viele Leben gekostet".

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US-Präsident Trump hat der Weltgesundheitsorganisation ein Ultimatum gestellt. Er drohte mit einem endgültigen Zahlungsstopp und dem Ausstieg, wenn die WHO nicht binnen 30 Tagen ihre Arbeit grundlegend ändere.