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Trump begibt sich nach Corona-Infektion in Krankenhaus | BR24

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US-Präsident Trump ist nach seiner Infektion mit dem Corona-Virus in der Klinik. Details über seinen Gesundheitszustand sind nicht bekannt. Er selbst sagt, es gehe ihm "sehr gut".

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Trump begibt sich nach Corona-Infektion in Krankenhaus

Keine 24 Stunden ist bekannt, dass sich US-Präsident Trump mit dem Coronavirus angesteckt hat - dann wird er in ein Militärkrankenhaus gebracht. Das Weiße Haus spricht von einer Vorsichtsmaßnahme.

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Der positiv auf das Coronavirus getestete US-Präsident Donald Trump wird vom Weißen Haus in das Militärkrankenhaus Walter Reed nahe Washington verlegt. Offenbar hat Trump seit Freitagmorgen Fieber. Zudem soll er an Husten und Verstopfung leiden. Er sei mit einem Cocktail aus Antikörpern behandelt worden, heißt es. Dass er mit dem Präsidentenhubschrauber "Marine One" ins Krankenhaus gebracht wird, ist jedoch nach bisherigen Erkenntnissen eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Stabschef: Milde Symptome bei Trump

Die medizinische Versorgung im Walter Reed ist deutlich besser als im Weißen Haus. Am Nachmittag hatte Trumps Stabschef Mark Meadows Reportern gesagt, Trump habe nur "milde Symptome". Der Präsident sei aber "guter Dinge" und "voller Energie". Auch in einem Tweet von First Lady Melania Trump ist von "milden Symptomen" die Rede.

Donald Trump selber ist den ganzen Tag lang nicht öffentlich in Erscheinung getreten und hat auch keinen weitere Tweets abgesetzt; - gegen seine sonstigen Gewohnheiten. Seine letzte Twitter-Nachricht stammt aus der vergangenen Nacht.

Noch unklar, ob TV-Duelle abgesagt werden

Das Weiße Haus betonte, Vizepräsident Mike Pence werde vorerst nicht die Geschäfte übernehmen. Pence, der automatisch einspringen würde, sollte Trump seine Amtsgeschäfte nicht mehr ausüben können, ist negativ getestet worden - ebenso Trump-Herausforderer Joe Biden, der erst am Dienstag bei der ersten Fernsehdebatte persönlich auf Trump getroffen war. Der Wahlkampf in den USA ruht vorerst: Wahlkampftermine sollen nur noch virtuell stattfinden. Ob die weiteren Fernsehdebatten am 15. und am 22. Oktober abgesagt werden müssen, ist unklar.

Diskussion über Corona-Hilfspaket

In die zuletzt festgefahrenen Verhandlungen im Kongress über ein weiteres Corona-Hilfspaket ist indes Bewegung gekommen: Beide Parteien wollen vor dem Hintergrund der Trump-Diagnose einen neuen Anlauf unternehmen, die Hilfe auf den Weg zu bringen. Allerdings drängen die Demokraten darauf, die Senats-Anhörungen von Amy Coney Barrett zu verschieben, Trumps Kandidatin für die vakante Richterstelle am Supreme Court. Die Republikaner dagegen wollen den Bestätigungsprozess weiterhin schnellstmöglich beginnen.

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Keine 24 Stunden ist bekannt, dass sich US-Präsident Trump mit dem Coronavirus angesteckt hat - dann wird er in ein Militärkrankenhaus gebracht. Das Weiße Haus spricht von einer Vorsichtsmaßnahme.

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