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Tourismuseinnahmen könnten um bis zu 3,3 Billionen Dollar sinken | BR24

© picture alliance/Michal Krumphanzl/CTK/dpa

Symbolbild am Flughafen mit Touristen

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    Tourismuseinnahmen könnten um bis zu 3,3 Billionen Dollar sinken

    Der Tourismussektor leidet unter den Beschränkungen in Folge der Corona-Pandemie. Nach Berechnungen der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung könnten die weltweiten Verluste der Branche bis zu 3,3 Billionen US-Dollar betragen.

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    Der internationale Tourismus wurde fast vollständig eingestellt, und auch der Inlandstourismus wurde durch die in vielen Ländern verhängten Lockdown-Maßnahmen eingeschränkt – so die Bestandsaufnahme in dem Bericht der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung UNCTAD in Genf.

    Besonders kleine Tourismusinseln betroffen

    Die nähere Zukunft der Branche sehen die Uno-Experten wenig optimistisch, obwohl einige Reiseziele langsam damit begonnen haben, sich zu öffnen. Viele Menschen fürchteten sich vor internationalen Reisen oder können sich diese wegen der Wirtschaftskrise nicht leisten. Besonders hart dürfte die Pandemie laut UNCTAD den Tourismussektor kleiner Inselstaaten treffen, etwa Jamaika. Am stärksten aber bekommen demnach die USA die Auswirkungen zu spüren, vor China, Thailand und Frankreich.

    Deutschland ist einer der Top fünf Verlierer

    Deutschland gehört zwar zu den fünf größten Verlierern, die Folgen dürften jedoch in ärmeren Ländern deutlich drastischer sein, denn dort hat der Tourismus einen größeren Anteil an der Gesamtwirtschaftsleistung. Der UNCTAD-Bericht basiert auf drei Szenarien – mit Reiseeinschränkungen für vier, acht oder zwölf Monate.

    Drei Szenarien, keine Prognose: Jede vier Monate bringen eine Billion Verlust

    Die weltweiten Verluste des Tourismus werden sich dementsprechend auf mehr als eine Billion US-Dollar, mehr als zwei oder gar 3,3 Billionen US-Dollar belaufen. Welches Szenario am wahrscheinlichsten ist, besagt die Studie nicht. In dem UNCTAD-Bericht wurde der Tourismussektor von 65 Ländern und Regionen analysiert.

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