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Tote Person nach Erdrutsch in Norwegen gefunden | BR24

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Bildrechte: Reuters

Nach dem 300 Meter breiten Erdrutsch in Norwegen vom Mittwoch ist jetzt ein erstes Todesopfer geborgen worden. Acht Menschen werden noch vermisst. Zehn Personen sind verletzt gemeldet. Das winterliche Wetter erschwert die Such- und Bergungsarbeiten.

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Tote Person nach Erdrutsch in Norwegen gefunden

Nach dem 300 Meter breiten Erdrutsch in Norwegen vom Mittwoch ist jetzt ein erstes Todesopfer geborgen worden. Acht Menschen werden noch vermisst. Zehn Personen sind verletzt gemeldet. Das winterliche Wetter erschwert die Such- und Bergungsarbeiten.

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  • BR24 Redaktion

Zweieinhalb Tage nach einem großen Erdrutsch im Süden von Norwegen haben Rettungskräfte ein erstes Todesopfer gefunden. Das teilte der polizeiliche Einsatzleiter Roy Alkvist am Freitagnachmittag auf einer Pressekonferenz mit. Zu Alter und Geschlecht der Person wollte sich die Polizei zunächst nicht äußern.

Bisher mindestens zehn Verletzte durch Erdrutsch

Der Erdrutsch hatte sich am frühen Mittwochmorgen in Ask in der Kommune Gjerdrum rund 40 Kilometer nordöstlich von Oslo ereignet. Er dehnte sich auf einer Länge von etwa 700 Metern und einer Breite von 300 Metern aus. Mindestens zehn Menschen erlitten Verletzungen.

Neun Häuser stürzten in der Folge des Abgangs ein, andere am Rande des entstandenen Kraters waren stark einsturzgefährdet. Rund 1.000 Menschen wurden bislang in Sicherheit gebracht. Zehn Menschen galten vor der Bekanntgabe des Todesfalls als vermisst, unter ihnen Kinder.

Winterwetter erschwert die Suche nach Vermissten

Den Sucheinsatz nach den Vermissten erschwerte neben dem norwegischen Winterwetter vor allem die Begebenheit des Untergrundes: Lange Zeit waren Teile des Unglücksgebiets so instabil, dass es zu gefährlich war, sie zu Fuß zu betreten. Erst am Freitag konnten Einsatzkräfte in die rote Zone des Unglücksgebiets geschickt werden. Vorher war mit Hubschraubern und Drohnen aus der Luft nach Überlebenden gesucht worden.

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