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Tote nach Unwettern in Südfrankreich | BR24

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In Frankreich hat ein erneutes Unwetter fünf Tote gefordert. In den Morgenstunden ereignete sich ein Hubschrauberunglück bei einer Bergung und zwei Menschen wurden durch die Fluten in der Nähe von Marseille weggerissen.

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Tote nach Unwettern in Südfrankreich

Bei erneuten Unwettern im Süden von Frankreich sind mehrere Menschen getötet worden. Ein Pferdebesitzer und ein Schäfer wurden von Wassermassen mitgerissen, ein Rettungshubschrauber stürzte ab, die drei Insassen starben.

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Im Süden Frankreichs haben Hochwasser und Überschwemmungen erneut für verheerende Schäden gesorgt. Bei einem Rettungseinsatz stürzte ein Hubschrauber ab - die drei Insassen starben. Das Unglück ereignete sich nach Angaben des Innenministeriums in der Nacht nahe Marseille. Der Hubschrauber des Typs EC145 verlor demnach während eines Aufklärungs- und Rettungsfluges den Radio- und Radarkontakt. Frankreich habe drei Helden verloren, erklärte Innenminister Christophe Castaner.

Zwei Menschen von Fluten mitgerissen

Die Départements Var und Alpes-Maritimes wurden am Sonntag von heftigen Regenfällen heimgesucht. In Var starben zwei Menschen. Ein Pferdestallbesitzer aus Fréjus starb nach Angaben der Präfektur des Départements, als er von den Fluten weggerissen wurde, während er auf seine Tiere aufpasste. Im Dorf Saint-Paul-en-Forêt wurde den Angaben zufolge ein Schäfer in seinem Auto ebenfalls von den Fluten mitgerissen. Seine Leiche wurde später in seinem Fahrzeug gefunden.

Urlaubsorte betroffen

Von den Unwetter besonders betroffen waren die Küstengebiete an der französischen Riviera und dort vor allem die beiden beliebten Urlaubsorte Saint-Tropez und Sainte-Maxime und ihre Umgebung. Nach Angaben der französischen Bahn SNCF wurde der Zugverkehr zwischen den Städten Toulon und Ventimiglia an der italienischen Grenze ab 13.30 Uhr vollständig eingestellt. Auch zwischen Cannes und Grasse fuhren keine Züge mehr.

Ein für Sonntagabend angesetztes Fußballspiel zwischen den Erstligisten AS Monaco und Paris Saint-Germain wurde auf Anweisung der Behörden des Fürstentums abgesagt. Im Département Alpes-Maritime wurden die Kinos ab dem frühen Nachmittag geschlossen. Kulturveranstaltungen wurden abgesagt. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, Waldgebiete zu meiden. In Nizza ertönten Warnsirenen, um die Bewohner zur Wachsamkeit aufzurufen.

Noch immer Notstand

Sintflutartige Regenfälle hatten bereits vor einer Woche in den beiden Départements zu ungewöhnlich schweren Überschwemmungen geführt. Straßen verwandelten sich in Flüsse, Schienen wurden überflutet, Hunderte Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Sechs Menschen starben. Noch immer gilt für knapp 150 Gemeinden der Notstand.