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Liveticker: Halle trauert | BR24

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Halle trauert

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Liveticker: Halle trauert

In Halle in Sachsen-Anhalt sind zwei Menschen durch Schüsse getötet worden - vor einer Synagoge und einem Döner-Imbiss. Der 27-jährige Einzeltäter, ein mutmaßlicher Rechtsextremist, hat die Tat gefilmt. Alle Entwicklungen im Liveticker.

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23.30 Uhr: Wir schließen diesen Liveticker. Wir halten Sie auf BR24.de weiter auf dem Laufenden.

21.45 Uhr: ARD-Korrespondentin Landes: In Halle ist es "gespenstisch ruhig"

© BR

ARD-Korrespondentin Marie-Kristin Landes zur Situation in Halle nach dem Anschlag: "In Halles Innenstadt ist es gespenstisch ruhig"

21.30 Uhr: Hunderte bei Mahnwache am Marktplatz in Halle

Hunderte Menschen haben sich auf dem Marktplatz in Halle versammelt, um der Opfer zu gedenken und ihre Solidarität zu zeigen.

© pa/dpa/Swen Pförtner

Halle: Trauernde vor dem Roten Turm auf dem Marktplatz

20.40 Uhr: Schweigeminute vor dem Länderspiel

In Dortmund wurde vor dem Fußball-Spiel Deutschland - Argentinien mit einer Schweigeminute der Opfer von Halle gedacht.

© pa/dpa/Marius Becker

Deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Schweigeminute für die Opfer von Halle

20.45 Uhr: Bundeskanzlerin Merkel an Synagoge in Berlin

Bundeskanzlerin Angela Merkel reagiert auf den Anschlag in Halle, indem sie kurzfristig an einer Solidaritätsveranstaltung an der Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin teilnimmt.

19.54 Uhr: Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Halle: Polizei brauchte 10 Minuten

Max Privorozki, der Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Halle, schildert, wie er den Angriff auf die Synagoge erlebte. Dabei kritisiert er auch, dass die Polizei viel zu lange brauchte, bis sie auf seinen telefonischen Notruf reagierte.

19.47 Uhr: Polizei durchsucht Häuser in Landsberg

Polizisten haben im etwa 15 Kilometer von Halle entfernten Landsberg mehrere Häuser durchsucht. Mehrere Mannschaftswagen der Polizei, darunter auch Fahrzeuge aus Sachsen, waren im Einsatz. Die Zufahrt zu dem Ort östlich von Halle war abgesperrt.

In Wiedersdorf waren ebenfalls Schüsse gefallen, wie eine Sprecherin der Polizei Halle der dpa bestätigte. Zu den näheren Umständen des Vorfalls wollte sie zunächst nichts sagen.

19.41 Uhr: Tagesschau.de zu Einzelheiten des Täter-Videos

Das Video, das der mutmaßliche Täter über eine Internetplattform gestreamt hat, ist mittlerweile gesperrt, liegt aber der ARD vor. Wie Karolin Schwarz und Patrick Gensing auf tagesschau.de schreiben, bezeichne der Attentäter sich in dem Video als Holocaust-Leugner, Juden seien die Ursache für Massenmigration und zu geringe Geburtenraten. Außerdem beziehe er sich auf andere rechtsextreme Attentäter.

BR24 hat sich dazu entschlossen, das Video nicht zu zeigen und keine Details daraus zu veröffentlichen.

19.15 Uhr: Seehofer: Hinweise auf Rechtsextremismus

"Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse müssen wir davon ausgehen, dass es sich zumindest um einen antisemitischen Angriff handelt", erklärte Bundesinnenminister Horst Seehofer. Die aktuelle Erkenntnislage erlaube es noch nicht, die Tat abschließend einzuordnen. Nach Einschätzung des Generalbundesanwalts gebe es aber ausreichend Anhaltspunkte für einen rechtsextremistischen Hintergrund.

19.00 Uhr: Täter von Halle dreht Video - Hinweis auf rechtsextremen Hintergrund

Wie NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" aus Sicherheitskreisen erfuhren, drehte der Täter ein Video der Tat und lud dieses im Internet hoch. Es liege den Ermittlungsbehörden vor.

Das berichtet auch "Spiegel". Dem Magazin zufolge zeigt der offenbar per Helmkamera aufgenommene Film, wie der Täter eine Passantin in der Nähe des jüdischen Friedhofs sowie einen Gast in einem Döner-Bistro erschießt. Aus dem Video ergäben sich klare Hinweise auf ein antisemitisches und rechtsextremes Motiv, heißt es weiter in dem Bericht. So schimpfe der Täter mehrfach über "Juden" und "Kanaken".

Nach ARD-Informationen handelt es sich bei dem am Nachmittag gefassten Attentäter um den 27-jährigen Stephan B. aus Eisleben in Sachsen-Anhalt.

18.45 Uhr: Söder tief betroffen

Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat sich bestürzt über die Angriffe in Halle/Saale geäußert. "Das schreckliche Verbrechen in Sachsen-Anhalt macht tief betroffen", sagte Söder. Bayern stehe fest an der Seite der jüdischen Gemeinden. Zugleich teilte Söder mit, dass die bayerische Polizei die Bewachung jüdischer Einrichtungen und Synagogen im Freistaat verstärkt habe.

18.40 Uhr: Suche nach weiteren Tätern eingestellt

Wie die ARD-Korrespondentin Marie-Kristin Landes erfahren hat, sucht die Polizei mittlerweile nicht mehr nach möglichen weiteren Tätern.

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Am Nachmittag werden in Halle nahe einer Synagoge zwei Menschen erschossen. Ein Tatverdächtiger wird festgenommen. Inzwischen hat die Polizei die Suche nach weiteren möglichen Tätern eingestellt, berichtet ARD-Korrespondentin Landes live aus Halle.

18.40 Uhr: Alles deutet auf Einzeltäter hin

Nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale deutet nach Informationen aus Sicherheitskreisen alles auf einen Einzeltäter hin, wie die dpa berichtet. Zuerst hatte die "Bild" darüber berichtet. Die Polizei in Halle hatte zuvor getwittert: "Die Warnungen sind aufgehoben"

18.35 Uhr: Ermittlungen in alle Richtungen

Die Bundesanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren wegen des "spezifischen staatsgefährdenden Charakters der Tat und der besonderen Bedeutung des Falles", wie ein Sprecher der Behörde betont. Die Hintergründe der Tat seien aber noch unklar, ermittelt werde in alle Richtungen.

Keinen Kommentar gab der Sprecher zu Berichten, wonach es sich um einen gezielten Anschlag auf die Synagoge zu Jom Kippur handeln könnte. Die tödlichen Schüsse in Halle fielen vor dem Gotteshaus sowie an einem Dönerimbiss.

18.20 Uhr: Polizei Halle: "Die Warnungen sind aufgehoben"

Die Polizei Halle erklärte soeben, die Gefährdungslage werde für die Bevölkerung werde nicht mehr als akut eingestuft. "Sie können wieder auf die Straße, die Warnungen sind aufgehoben." Die Hintergründe der Meldung sind noch unklar. Bislang hieß es, dass noch mindestens ein Täter auf der Flucht sei.

18.11 Uhr: Sperrung des Hauptbahnhofs in Halle aufgehoben

Die Sperrung des Hauptbahnhofs Halle ist aufgehoben worden. Der Knotenpunkt war am frühen Nachmittag nach den den tödlichen Schüssen gesperrt worden. Reisende müssten aber noch bis in den späten Abend hinein mit Verzögerungen rechnen, sagte eine Bahnsprecherin.

17.45 Uhr: Täter in Halle legte offenbar Sprengsätze vor Synagoge

Bei dem Angriff in Halle/Saale legte ein Täter auch selbstgebastelte Sprengsätze vor der Synagoge ab. Der Täter habe versucht, in die Synagoge einzudringen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Dies hatten zuvor auch mehrere Augenzeugen berichtet.

17.40 Uhr: Bahnhöfe, Grenzen, Flughafen - Fahndungsmaßnahmen in Bayern

17.25 Uhr: Mindestens ein Täter auf der Flucht - Festgenommener ist Deutscher

Das Bundeskriminalamt spricht in einer Mitteilung von insgesamt zwei bis drei Tätern in Halle - einer wurde festgenommen. Der am Mittag gefasste Verdächtige ist laut ARD-Informationen Deutscher und hat keinen Migrationshintergrund.

Die Fahndung läuft auf Hochtouren. Auch in Landsberg, rund 15 Kilometer östlich von Halle, sind Schüsse gefallen - hier läuft ein größerer Polizeieinsatz. Der Zusammenhang ist aber noch unklar.

17.20 Maas: Angriff auf Synagoge "trifft uns ins Herz"

Bundesaußenminister Heiko Maas und Vizekanzler Olaf Scholz (beide SPD) haben sich erschüttert über die Todesschüsse von Halle gezeigt. Dass am Versöhnungsfest Jom Kippur "auf eine Synagoge geschossen wird, trifft uns ins Herz", schrieb Maas auf Twitter. Scholz sagte: "Das sind sehr erschütternde Nachrichten, die wir aus Halle bekommen haben."

UN-Generalsekretär António Guterres bewerte den Vorfall als "eine weitere tragische Demonstration von Antisemitismus".

17.08 Uhr: Polizei in Bayern in Alarmbereitschaft

Die Polizei in Bayern bereitet sich darauf vor, dass ein bewaffneter Gewalttäter von Halle auf seiner Flucht auch in den Freistaat kommen könnte. "Wir stellen uns auf einen bewaffneten Täter ein", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken. Über die Art und den Umfang der Vorbereitungen wollte er keine Angaben machen.

Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach ein bewaffneter Täter aus Halle in Sachsen-Anhalt mit dem Auto auf der Flucht in Richtung Süden unterwegs sei. Der Polizeisprecher bestätigte aber nicht, dass es Hinweise auf eine Flucht nach Bayern gebe.

16.55 Uhr: Polizei richtet Hinweisportal für Fotos und Videos ein

16.35 Uhr: Ermittler prüfen rechtsextremen Hintergrund

MDR-Reporterin Julia Grünwald mit aktuellen Einschätzungen aus Halle/Saale. Die Generalbundesanwaltschaft gehe Hinweisen auf eine rechtsextreme Tat nach, berichtet sie.

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MDR-Reporterin Julia Grünwald mit aktuellen Einschätzungen aus Halle/Saale.

16.18 Uhr: Neben zwei Toten auch zwei Schwerverletzte in Halle

Bei den Schussangriffen in Halle an der Saale hat es neben den beiden Todesopfern auch zwei Schwerverletzte gegeben. Wie das Universitätsklinikum der Stadt mitteilte, wurden die beiden mit Schussverletzungen in die Klinik eingelieferten Opfer am Nachmittag operiert. Ob Lebensgefahr bestand, stand zunächst nicht fest.

16:14 Uhr: Angreifer in Halle wollte offenbar Türen von Synagoge aufschießen

"Wir haben über die Kamera unserer Synagoge gesehen, dass ein schwer bewaffneter Täter mit Stahlhelm und Gewehr versucht hat, unsere Türen aufzuschießen", sagte der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Halle, Max Privorozki, der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Die Türen hätten aber standgehalten. Es hätten sich wegen des höchsten jüdischen Feiertags Jom Kippur 70 bis 80 Menschen in der Synagoge aufgehalten. Die Menschen in der Synagoge seien sehr geschockt gewesen. "Wir haben die Türen von innen verbarrikadiert und auf die Polizei gewartet", sagte er. Der Gottesdienst sei dann weiter gefeiert worden.

Ein weiterer Augenzeuge berichtet von mehreren Schüssen auf die Tür zum jüdischen Friedhof:

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Ein Augenzeuge spricht von mehreren Schüssen auf den Eingang zum jüdischen Friedhof in Halle/Saale.

16.11 Uhr: Polizei warnt vor Gerüchten und Falschmeldungen

15.50 Uhr: Sicherheit vor jüdischen Einrichtungen in vielen Städten erhöht

Nach den tödlichen Schüssen in Halle hat die Leipziger Polizei ihre Kräfte vor der Synagoge der benachbarten Stadt verschärft. Auch vor jüdischen Einrichtungen in Berlin und Dresden wurde der Polizeischutz erhöht.

In Bayern verstärkte die Polizei in Mittelfranken die Sicherheitsmaßnahmen speziell vor jüdischen Einrichtungen. Sondereinsatzkräfte der Polizei seien derzeit in erhöhter Alarmbereitschaft. Die Polizei in München erklärte, derzeit gebe es in der bayerischen Landeshauptstadt keinen Anlass zu handeln, doch die Polizei könne das Personal für den Schutz von jüdischen Einrichtungen "jederzeit hochfahren".

15.30 Uhr: Tagesschau-Bericht im Twitter-Livestream

15.06 Uhr: Opfer sind ein Mann und eine Frau

Bei den in Halle getöteten Menschen handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Das bestätigte am Mittwoch eine Polizeisprecherin. Der Mann sei in einem Imbiss erschossen worden, die Frau in der Humboldtstraße in der Nähe eines Friedhofs. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

14.57 Uhr: Bundesanwaltschaft ermittelt

Nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Das teilte die Behörde in Karlsruhe mit. Der Schritt sei wegen der "besonderen Bedeutung des Falls" erfolgt. Es gehe hier um "die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland betreffende Gewaltdelikte".

14.38 Uhr: MDR und "Spiegel" berichten von Angriff auf Synagoge

Die MDR-Reporterin Pauline Vestring berichtet, Augenzeugen hätten ihr gegenüber von Schüssen auf den Eingang der Synagoge im Paulusviertel von Halle berichtet. Die Verdächtigen versuchten laut "Spiegel"-Bericht, in die Synagoge einzudringen. Max Privorotzki, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Halle, sagte dem Magazin, die Sicherungsvorkehrungen am Eingang hätten "dem Angriff standgehalten". Gegenwärtig begehen Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt Jom Kippur, den höchsten jüdischen Feiertag. Bis zu 80 Personen seien in der Synagoge gewesen.

Der MDR veröffentlichte ein Video, auf dem der mutmaßliche Täter zu sehen ist.

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Die MDR-Reporterin Pauline Vestring berichtet live vom Ort der Schießerei in Halle/Saale. Augenzeugen haben gegenüber ihr von Schüssen auf den Eingang der Synagoge berichtet.

14.34 Uhr: Seibert: Bundesregierung entsetzt über tödliche Schüsse von Halle

Die Bundesregierung hat sich bestürzt über die tödlichen Schüsse von Halle gezeigt. Regierungssprecher Steffen Seibert sprach von "schrecklichen Nachrichten". Dass es zwei Tote gebe, sei "entsetzlich". Seibert betonte, dass er noch keine Informationen zu den möglichen Hintergründe hat. Er hoffe sehr, "dass die Polizei den Täter oder die Täter möglichst schnell fassen kann und kein weiterer Mensch in Gefahr kommt".

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir twitterte: "Schreckliche Nachrichten aus Halle, heute am jüdischen Versöhnungstag Jom Kippur. Ich bin erschüttert & traurig". Ein Opfer der Schüsse von Halle lag bedeckt auf einer Straße gegenüber einer Synagoge in der Innenstadt.

14.26 Uhr: Videoaufnahmen aus Halle

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In Halle an der Saale sind heute Mittag zwei Menschen auf offener Straße erschossen worden. Mittlerweile wurde ein Verdächtiger festgenommen.

14.13 Uhr: Stadt Halle spricht nach Schüssen von "Amoklage"

Die Stadt Halle/Saale spricht nach den tödlichen Schüssen von einer Amoklage. "Im Zusammenhang mit einer Amoklage hat Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand den Stab für Außergewöhnliche Ereignisse einberufen", teilte die Stadt mit. Alle Rettungskräfte der Feuerwehr seien in Alarmbereitschaft versetzt worden.

14.07 Uhr: Augenzeuge bericht von Angriff auf Dönerimbiss

Ein Zeuge berichtete dem Fernsehsender n-tv, dass ein mit Sturmmaske und Helm bekleideter Mann mit einem Sturmgewehr in ein Dönerrestaurant geschossen habe. Zuvor habe der Angreifer eine Art Sprengsatz geworfen, der aber an der Fassade abgeprallt und explodiert sei. In dem Dönerimbiss hätten sich insgesamt fünf bis sechs Gäste aufgehalten, sagte der Zeuge. Er selbst habe sich in der Toilette versteckt.

Von der Polizei bestätigt sind die Angaben indes nicht. Die dpa veröffentlichte ein Foto, das eine Polizeiabsperrung vor einem Dönerimbiss zeigt.

© dpa-Bildfunk/Sebastian Willnow

Polizeiabsperrung vor Dönerimbiss in Halle

14.01 Uhr: Polizei warnt vor Spekulationen

Die Polizei in Sachsen hat nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale vor Spekulationen gewarnt. "Bitte unterlasst zu diesem Zeitpunkt Spekulationen. Die Polizei wird informieren, wenn es neue Erkenntnisse gibt. Im Moment arbeiten alle Einsatzkräfte mit Hochdruck", twitterte die Polizei Sachsen.

13.57 Uhr: Schüsse auch in Landsberg bei Halle

Neben den Schüssen in Halle hat es auch Schüsse im rund 15 Kilometer entfernten Landsberg (Saalekreis) gegeben. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei Halle. Zu den näheren Umständen des Vorfalls in dem Ort östlich von Halle wollte sie zunächst nichts sagen.

13.46 Uhr: Eilmeldung: Eine Person festgenommen

Nach Angaben der Polizei in Halle/Saale ist eine Person festgenommen worden. "Bleiben Sie trotzdem weiterhin wachsam", twitterte die Polizei.

13.45 Uhr: Polizei im Großeinsatz - Augenzeugenbericht über Täter mit Kampfanzug

Nach tödlichen Schüssen in Halle/Saale ist die Polizei mit "starken Kräften im Stadtgebiet" unterwegs, wie sie auf Twitter mitteilte. Augenzeugen berichteten von einem Täter, der einen Kampfanzug getragen haben soll. Demnach soll es auch eine Explosion auf einem Friedhof gegeben haben. Dass sich die Tat vor einer Synagoge zugetragen hat, ist von den Behörden noch nicht bestätigt.

Aktuelle Informationen vom MDR im Audio:

© MDR

Tote nach Schüssen in Halle

13.30 Uhr: Bericht über weitere Schießerei

Das Lagezentrum der Landesregierung warnt unterdessen vor einem "Schusswaffengebrauch im Bereich Landsberg" östlich von Halle. Anwohner wurden ebenfalls aufgefordert, Gebäude und Wohnungen nicht zu verlassen. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht.

13.25 Uhr: Bahnhof von Halle gesperrt

Der Bahnhof von Halle ist nach Angaben der Deutschen Bahn wegen einer polizeilichen Ermittlung gesperrt. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch über Twitter mit. Es komme zu Verspätungen.

13.10 Uhr: Eilmeldung: Zwei Tote bei Schüssen in Halle - Täter auf der Flucht

Bei Schüssen in Halle/Saale sind nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen getötet worden. Das teilte die Polizei am Mittwoch via Twitter mit.

Die Polizei forderte die Menschen in Halle dazu auf, in ihren Wohnung zu bleiben oder sichere Orte aufzusuchen. Nach den mutmaßlichen Tätern, die mit einem Auto flüchteten, wurde mit Hochdruck gefahndet.

"Bild" berichtete, die Schüsse seien vor einer Synagoge gefallen.