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Tote bei Unwetter: Eisiger Sturm und Schnee in Spanien | BR24

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Das Sturmtief Gloria hat große Schneemengen in Teile Spaniens gebracht. Mindestens drei Menschen starben, zahlreiche Schulen blieben geschlossen.

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Tote bei Unwetter: Eisiger Sturm und Schnee in Spanien

Eisiger Wind, viel Schnee und starker Regen - im Osten Spaniens und auf den Balearen wütet der Sturm "Gloria". Bislang sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Mitte der Woche soll sich die Wetterlage beruhigen.

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Zwei der Toten, ein 71-jähriger Mann und 54-jährige obdachlose Rumänin, starben nach Angaben der Behörden an Unterkühlung. Im Dorf Pedro Bernardo in Zentralspanien wurde ein 63-Jähriger auf seinem Grundstück von herunterfallenden Dachziegeln am Kopf getroffen.

Flughafen Alicante vorübergehend geschlossen

Der Sturm "Gloria" zieht seit dem Wochenende mit eisigem Wind, starkem Schneefall und Regen über große Teile Ostspaniens sowie über die Balearen mit der Urlaubsinsel Mallorca hinweg.

Wegen des Sturms blieben zu Beginn der Woche östlich von Valencia viele Schulen geschlossen. Für knapp 200.000 Schüler fiel der Unterricht aus. Der Flughafen von Alicante, der fünftgrößte des Landes, war am Sonntagnachmittag und Montag geschlossen. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Flughafen wegen eines Brandes vorübergehend schließen müssen.

In Alicante mussten zeitweise 20.000 Menschen ohne Strom auskommen. Mehrere Straßen- und Schienenverbindungen waren wegen des Sturms unterbrochen. Häfen blieben geschlossen. Der Sturm soll Wettervorhersagen zufolge bis Mittwoch anhalten.

Acht Meter hohe Rekordwellen

An der Küste der Insel Dragonera südwestlich von Mallorca hat der staatliche Wetterdienst Rekordwellen von knapp acht Metern Höhe gemessen - der bisherige Höchstwert lag dort bei sechs Metern im Januar 2017. Auf Mallorca selbst fielen an manchen Orten innerhalb von 24 Stunden um die 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Mehrere Bäche traten über die Ufer.

© REUTERS / NACHO DOCE

Eine Frau im Sturm am Strand von Barceloneta