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Tollpatschig und verspielt - Berliner Zoo zeigt junge Pandas | BR24

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Vor ihrem ersten Ausflug vor Zoo-Besuchern am Donnerstag haben die Berliner Panda-Zwillinge die Generalprobe gemeistert. Vor Journalisten legten die rund fünf Monate alten Brüder Meng Xiang und Meng Yuan am Mittwoch erste Klettereinlagen hin.

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Tollpatschig und verspielt - Berliner Zoo zeigt junge Pandas

Vor ihrem ersten Ausflug vor Zoo-Besuchern am Donnerstag haben die Berliner Panda-Zwillinge die Generalprobe gemeistert. Vor Journalisten legten die rund fünf Monate alten Brüder Meng Xiang und Meng Yuan am Mittwoch erste Klettereinlagen hin.

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Seit Monaten heizen Fotos und Videos das Interesse an den Berliner Panda-Zwillingen an. Ab Donnerstag können sich Besucher selbst ein Bild machen. Einen Tag vorher durften Journalisten schon mal einen Blick auf die Bärchen werfen. Die zeigten sich von ihrer besten Seite, auch wenn nicht alle Klettereinlagen von Erfolg gekrönt waren. Ansonsten zeigten sie sich sehr verspielt und rauften auch miteinander. Bisher wuchsen die Kleinen hinter den Kulissen des Zoos auf. Für den Auftritt vor Publikum war Voraussetzung, dass sie ihrer Mutter Meng Meng folgen können.

Berliner Zoo erwartet mehr Besucher

Ab Donnerstag stellt sich der Zoo wegen der Kleinen auf mehr Andrang als üblich ein - Schätzungen zu Besucherzahlen wurden vorab jedoch nicht abgegeben. Es sollen mehr Kassen besetzt werden, damit die Menschen nicht so lange anstehen müssen.

Sicherheitspersonal solle zudem Stau am Panda-Gehege vorbeugen - freie Sicht hat man nur von einem recht kleinen Bereich aus. Klopfen an den Scheiben und Fotografieren mit Blitzlicht sind nicht erlaubt. "Natürlich ist es für die beiden jetzt erst mal eine neue Situation", sagte der unter anderem für die Pandas zuständige Tierpfleger Corvin Schmohl. Die Jungen seien aber vorab eingewöhnt worden und nun trotz vieler Kameras "tiefentspannt".

Erste Panda-Babys in deutschem Tierpark

Die Zwillinge sind der erste Panda-Nachwuchs in einem deutschen Zoo. Frühere Zuchtversuche mit anderen Panda-Paaren in Berlin waren erfolglos geblieben. Die Elterntiere Meng Meng und Jiao Qing leben seit 2017 in der Hauptstadt. Der Vater ist an der Aufzucht der Jungen nicht beteiligt und hat ein separates Gehege auf der gleichen Anlage.

Panda-Leihgebühr: Eine Million US-Dollar jährlich

Die seltenen Bären sind Leihgaben Chinas. Der Zoo bezahlt dafür eine jährliche Leihgebühr von einer Million US-Dollar, die Summe fließt den Angaben zufolge komplett in den Artenschutz. Ob auch für die Zwillinge, die laut Vertrag ebenfalls Eigentum Chinas sind, Zahlungen fällig werden, verrät der Zoo nicht.

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