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Tirol führt wieder regionales Fahrverbot ein | BR24

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Das österreichische Bundesland Tirol führt ab dem 1. August im Bezirk Reutte vorübergehend wieder ein regionales Wochenend-Fahrverbot auf Ausweichstrecken ein. Grund sei der zuletzt stark angestiegene Ferienverkehr.

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Tirol führt wieder regionales Fahrverbot ein

Das österreichische Bundesland Tirol führt ab dem 1. August im Bezirk Reutte vorübergehend wieder ein regionales Wochenend-Fahrverbot auf Ausweichstrecken ein. Grund sei der zuletzt stark angestiegene Ferienverkehr.

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Betroffen von den Fahrverboten sind nach Angaben der Tiroler Landesregierung die Abfahrten auf der Fernpassroute im Bereich Reutte Nord und Vils, in beiden Richtungen. Ausgenommen seien, wie bereits bei den Fahrverboten im vergangenen Sommer, der sogenannte "Ziel-, Quell- und Anrainerverkehr".

Die Maßnahme gilt an den Wochenenden im Zeitraum vom 1. August bis zum 13. September jeweils von Samstag 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr in beiden Richtungen. Ausgenommen ist etwa der Anliegerverkehr.

Ausweitung bei Bedarf möglich

"Der Stau-Ausweichverkehr ist eine Gefahr für die Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den betroffenen Regionen und Ortschaften entlang der viel frequentierten Hauptreiserouten", sagte Tirols Landeschef Günther Platter (ÖVP). Im Bezirk Reutte habe sich bereits am vergangenen Wochenende die Situation entlang der B 179, der Fernpassroute, als "sehr heikel" erwiesen. Starker Reiseverkehr habe zu intensivem Ausweichverkehr durch die umliegenden Orte geführt. Die Situation rund um Kufstein und Innsbruck werde laufend analysiert. Auch dort könne es bei Bedarf zu regionalen Fahrverboten auf Ausweichstrecken für den Durchreiseverkehr kommen.

Bewährte "Notwehrmaßnahme"

"Bereits im vergangenen Sommer und Winter hat sich gezeigt, dass die Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz der richtige Weg sind, um die Sicherheit auf den betroffenen Straßen aufrecht zu erhalten und einen Verkehrskollaps in den Ortschaften zu vermeiden", meinte Tirols Vize-Landeschefin Ingrid Felipe (Die Grünen). Es handle sich auch diesmal um eine "Notwehrmaßnahme", die "plausibel und verhältnismäßig" sei, um die Menschen vor den negativen Auswirkungen des Durchgangsverkehrs zu schützen, so Felipe weiter.

Seit Ende Juni 2019 galten im Großraum Innsbruck und in den Bezirken Reutte sowie Kufstein an Wochenenden Fahrverbote. Während des Sommers waren im Bezirk Reutte insgesamt fast 16.400 Autofahrer zurückgewiesen worden. Ab dem 21.12. wurden dann in Tirol auch regionale Winterfahrverbote bis Mitte April verhängt. Ziel war es, dass die Reisenden nur die Autobahn und keine Ausweichrouten nutzen und kleine Dörfer so vom Verkehr verschont werden.

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