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Tierschützer retten Dutzende Zootiere aus Gazastreifen | BR24

© dpa-Bildfunk/Mohammed Talatene

Dutzende vernachlässigte Zootiere aus Gazastreifen gerettet

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    Tierschützer retten Dutzende Zootiere aus Gazastreifen

    Löwen, Affen, Pelikane: Tierärzte und Freiwillige der Stiftung Vier Pfoten International haben aus einem Zoo in der palästinensischen Stadt Rafah im Gazastreifen dutzende vernachlässigte Tiere gerettet. Sie sollen nun ein besseres Zuhause bekommen.

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    Dutzende vernachlässigte Tiere sind aus einem Zoo im Gazastreifen geholt worden. Tierärzte und Freiwillige der Stiftung Vier Pfoten International transportierten am Sonntag etwa 40 Löwen, Füchse, Affen, Pelikane, Wölfe und Straußenvögel aus einem Zoo in der palästinensischen Stadt Rafah an der Grenze zu Ägypten. Die Tiere sollen in Schutzgebieten in Jordanien und Südafrika unterkommen.

    Zoo von Rafah: Schlechte Bedingungen für Tiere:

    Es war die vierte und größte derartige Rettungsaktion. "Der Zoo war in den vergangenen Jahren in einer schlechten Situation, wegen der wirtschaftlichen und politischen Unruhen", sagte Amir Chalil, ein Tierarzt der in Wien ansässigen Stiftung. "Die meisten Tiere haben eine Art Trauma." In drei weiteren Zoos im Gazastreifen werden Tiere unter schlechten Bedingungen gehalten.

    Mangel an Trinkwasser und Strom im Gazastreifen

    Im Gazastreifen leben rund zwei Millionen Menschen unter schwierigen Bedingungen. Es mangelt unter anderem an Trinkwasser und Strom. Die im Gazastreifen herrschende Hamas wird von der Europäischen Union, Israel und den USA als Terrororganisation eingestuft. Sie hat sich die Zerstörung Israels auf die Fahnen geschrieben.