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Thüringische Linken-Chefin: "Keine Mehrheit für Neuwahlen" | BR24

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Die thüringische Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow setzt darauf, dass Bodo Ramelow ohne Neuwahlen zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Sie möchte mit dem Thüringer CDU-Chef Mike Mohring zusammenarbeiten, mit dem sie schon Gespräche führt.

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Thüringische Linken-Chefin: "Keine Mehrheit für Neuwahlen"

Die thüringische Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow setzt darauf, dass Bodo Ramelow ohne Neuwahlen zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Sie möchte mit dem Thüringer CDU-Chef Mike Mohring zusammenarbeiten, mit dem sie schon Gespräche führt.

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Im Interview mit der Bayern 2-radioWelt sagte die thüringische Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow zur aktuellen Situation in Thüringen:

"Der erste Schritt muss sein, dass Thomas Kemmerich zurücktritt. (...) Er kann auch nicht einfach auf Neuwahlen setzen oder sie ankündigen, auch das ist in Thüringen etwas schwieriger." Susanne Hennig-Wellsow

Dreißig Stimmen braucht es im Parlament, damit ein Antrag auf Neuwahlen gestellt werden kann, die FDP verfügt nur über fünf. Im Moment gäbe es für Neuwahlen aber wohl ohnehin keine Mehrheit, sagte Hennig-Wellsow.

Regierungsbildung durch Enthaltung der CDU

Die Linken-Chefin ist optimistisch, dass Bodo Ramelow nach einem Rücktritt des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten auch durch Enthaltung der CDU-Fraktion wiedergewählt würde.

"Insofern gibt es eine neue Situation, die uns als Linke und als Koalition ein bisschen hoffen lässt, dass wir endlich den Wählerauftrag erfüllen können und eine Regierung bilden können mit Ramelow." Susanne Hennig-Wellsow

Hennig-Wellsow setzt auf Zusammenarbeit mit CDU-Chef Mike Mohring, mit dem sie mittlerweile im Gespräch ist: "Das was in Thüringen an Tabubruch erfolgt ist, hat auch bei ihm eine Wirkung hinterlassen. Ich kann mir vorstellen, dass wir ins Gespräch kommen, wie wir das zumindest halbwegs heilen können im Parlament."

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