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Theresa May ist neue Premierministerin | BR24

© pa/dpa/Will Oliver

Die neue Premierministerin Theresa May

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    Theresa May ist neue Premierministerin

    Die konservative Politikerin Theresa May ist von Königin Elizabeth II. zur neuen britischen Premierministerin ernannt worden. Zuvor nahm die Queen das Rücktrittsgesuch von David Cameron an, der damit die Konsequenzen aus der Brexit-Abstimmung zog.

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    Die Queen beauftragte die bisherige Innenministerin May im Buckingham-Palast mit der Bildung einer neuen Regierung, die die schwierige Aufgabe haben wird, das Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union umzusetzen. Mit Spannung wurde am Abend ihr erster öffentlicher Auftritt vor dem Regierungssitz Downing Street Nr. 10 erwartet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) freut sich auf die Zusammenarbeit mit May. Sie werde bald mit ihr in Kontakt treten, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin.

    "Ich war einmal die Zukunft"

    Der Konservative Cameron war seit 2010 britischer Regierungschef. Heute stand er dem britischen Parlament zum letzten Mal in einer Fragestunde Rede und Antwort. Auf seiner letzten Dienstfahrt wurde David Cameron von seiner Frau Samantha und den Kindern Nancy, Elwen und Florence begleitet.

    Cameron sagte, Großbritannien solle der EU auch künftig "so nahe bleiben, wie wir nur können". Wenige Stunden vor seinem offiziellen Abgang verabschiedete sich Cameron mit launigen Worten vom britischen Parlament. "Ich war einmal die Zukunft", sagte er nach sechsjähriger Amtszeit unter großem Beifall der Abgeordneten.

    "Ich werde die Rufe der Menge vermissen, ich werde die Buhs der Opposition vermissen." David Cameron

    Abschied von Larry

    Cameron hatte auch eine Liebeserklärung für Kater Larry parat, der 2011 in Downing Street 10 einzog. Er wolle endgültig mit dem "Gerücht" aufräumen, "dass ich Larry irgendwie nicht liebe", sagte Cameron bei seiner letzten Fragestunde im Parlament. Er habe sogar einen "fotografischen Beweis" dafür mitgebracht, sagte Cameron und zeigte den Abgeordneten ein Foto, das ihn mit dem Kater auf dem Schoß zeigt.