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Tausende "Sardinen" demonstrieren in Rom gegen Rechtspopulismus | BR24

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Sardinen gegen Salvini: Die Protestbewegung gegen den Chef der rechten Lega, Salvini, veranstaltete eine Großkundgebung in Rom. Die "Sardinen" sind Mitte November als Flashmob entstanden. Sie verstehen sich als Bewegung gegen den Rechtspopulismus.

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Tausende "Sardinen" demonstrieren in Rom gegen Rechtspopulismus

In Italien sind wieder tausende Menschen gegen Rechtspopulismus auf die Straße gegangen. Die heutige Kundgebung in Rom ist der bisherige Höhepunkt der sogenannten Sardinen-Bewegung, die erst vor einem Monat gegründet wurde.

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Viele der Demonstranten trugen Bilder und Figuren von Sardinen bei sich. Die Kundgebung in Rom ist der bisherige Höhepunkt der erst vor einem Monat entstandenen Sardinen-Bewegung. Medien rechneten mit rund 100.000 Teilnehmern auf der Piazza San Giovanni, einem traditionellen Kundgebungsplatz der Gewerkschaften und italienischen Linken.

Symbol der Sardine steht für Massenprotest gegen Nationalismus

Die "Sardinen" hatten sich am 14. November als Flashmob in Bologna gebildet, als der Chef der rechten Lega, Matteo Salvini, dort eine Wahlkampfkundgebung abhielt. Ziel der jungen Organisatoren war es, mehr Menschen zusammenzubringen als Salvini und den größten Platz der Stadt eng gedrängt wie Sardinen zu füllen. Dies gelang und die Sardine wurde zum Symbol der Bewegung. Sie richtet sich nach den Worten ihrer Urheber gegen Intoleranz, Nationalismus und Rechtsextremismus. Sie will nicht zu einer Partei werden. In den vergangenen Wochen gab es Demonstrationen in zahlreichen anderen italienischen Städten.

Salvini hofft auf Neuwahlen

Salvinis Lega ist in Umfragen mit gut 30 Prozent die mit Abstand stärkste Partei in Italien. Nach dem Sieg der Rechten bei der Regionalwahl in Umbrien Ende Oktober hofft der frühere Innenminister auch auf einen Erfolg in der Region Emilia-Romagna Ende Januar, einer traditionellen Hochburg der Linken. Für Samstag hatte Salvini kurzfristig einen "No Tax Day" gegen Steuererhöhungen mit Kundgebungen in mehr als 20 Städten angesetzt. Er selbst trat in Mailand auf und forderte dort baldige Neuwahlen in Italien.