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Tarifverhandlungen: Tarifparteien "meilenweit" entfernt | BR24

© picture alliance/Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa

Frank Bsirske unterhält sich vor der Fortsetzung der Tarifverhandlungen Öffentlicher Dienst der Länder mit Matthias Kollatz

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Tarifverhandlungen: Tarifparteien "meilenweit" entfernt

In Ämtern, Schulen und Universitäten könnte es in den nächsten Wochen zu Warnstreiks kommen. So wollen die Gewerkschaften den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Tarifgespräche im öffentlichen Dienst der Länder haben keine Annäherung gebracht.

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Wegen des Tarifkonflikts im öffentlichen Dienst der Länder drohen in den nächsten Wochen bundesweit Einschränkungen in Ämtern, Schulen und Unikliniken. Mit weiteren Warnstreiks wollen die Gewerkschaften den Druck in den Gesprächen für rund eine Million Beschäftigte erhöhen.

"Man muss sagen, dass wir von einem Durchbruch meilenweit entfernt sind." Verdi-Chef Frank Bsirske

Stückweise Erörterung bleibt für Gesamtpaket die Grundlage

In zentralen Fragen gebe es noch überhaupt keine Annäherung. In der nächsten Verhandlungsrunde am 28. Februar und 1. März müsse aber ein Durchbruch erreicht werden.

Nach Auffassung des Verhandlungsführers der Länder, Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz , bestehe für Warnstreiks keine Notwendigkeit.

"Wir haben konstruktiv nach Wegen gesucht, wo es Möglichkeiten gibt, aufeinander zuzugehen." Matthias Kollatz, Verhandlungsführers der Länder, Berlins Finanzsenator

Ein Paket könne man erst schnüren, wenn man weitere Fragen erörtert habe. So weit sei man nun nach der zweiten Runde noch nicht. Die Arbeitgeber seien an einer Verhandlungslösung interessiert und strebten dies für die nächste Runde an.

Verhandlungen für 2,3 Millionen Beamte

Die Tarifverhandlungen hatten Ende Januar begonnen. Ein Abschluss soll auf 2,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger in Ländern und Kommunen übertragen werden. Hessen führt eigene Tarifgespräche.