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Tag der offenen Moschee: Vorurteile abbauen | BR24

© Bild: pa/dpa/Axel Heimken

Tag der offenen Moschee in der Hamburger Centrum Moschee

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    Tag der offenen Moschee: Vorurteile abbauen

    Über 1.000 Moscheen haben heute bundesweit ihre Räumlichkeiten für die Öffentlichkeit geöffnet. Damit sollen Vorurteile abgebaut und Berührungsängste überwunden werden. Von Johannes Reichart

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    Raus aus den Negativschlagzeilen, rein in den Dialog - das ist der Wunsch vieler muslimischer Gemeinden. In Würzburg, Nürnberg, München, aber auch in kleineren Städten wie Deggendorf, Eichstätt oder Nördlingen wurden Führungen durch die Moscheen angeboten. Über 200 islamische Gemeinden machten in Bayern mit - inklusive Verköstigung der Besucher mit regionalen Spezialitäten.

    Moscheen wünschen sich gute Nachbarschaft

    Das Motto dieses Jahr ist "gute Nachbarschaft, bessere Gesellschaft". In der Pasinger DITIB-Moschee in München waren darum auch Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche gekommen. Der Austausch zwischen Muslimen und deutschen Bürgern ist nach Meinung des Kulturreferenten der Moschee, Volkan Türlü, heute wichtiger denn je.

    "In der letzten Zeit ist es natürlich ein bisschen schwieriger geworden. Am besten wäre es, wenn sich die Politiker aus unserem Leben heraushalten würden, damit wir hier - wie schon viele Jahre - gemeinsam friedlich leben können." Volkan Türlü, Kulturreferent der Pasinger Moschee

    Auch wegen der AfD - Moscheen plädieren für Abbau von Vorurteilen

    Nach dem Wahlerfolg der AfD sind viele Muslime verunsichert, wie es in Deutschland politisch weitergeht. Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland bekräftigte, dass es gerade in diesen Zeiten wichtig sei, für den Abbau von Vorurteilen, den Frieden und Zusammenhalt in der Gesellschaft einzustehen.