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Tabakindustrie soll für Zigaretten-Müll zahlen | BR24

© picture alliance / Frank May

Tabakindustrie soll sich an Reinigungskosten für Zigaretten-Müll beteiligen

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    Tabakindustrie soll für Zigaretten-Müll zahlen

    Die Tabakindustrie soll zukünftig für die Beseitigung achtlos weggeworfener Zigarettenstummel in die Verantwortung gezogen werden. Darauf hat sich die EU jetzt geeinigt.

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    Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hatte erst gestern in den Zeitungen der Funke Mediengruppe gefordert: "Wer Wegwerfartikel wie Zigaretten herstellt, wird künftig mehr Verantwortung für den Müll übernehmen müssen."

    Verschärfende Maßnahme zum Einweg-Plastik-Verbot

    Auch das Europaparlament hatte eine Kostenbeteiligung der Tabakbranche als verschärfende Maßnahme zur Einweg-Plastik-Richtlinie gefordert, auf die sich die EU-Gremien heute einigten

    Grünen-Fraktion kritisiert Schulzes "doppeltes Spiel"

    Grünen-Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter hatte Schulze beim Thema Plastik ein "doppeltes Spiel" vorgeworfen: "Während Umweltministerin Schulze in Berlin die Plastik-Trendwende verspricht, verwässert sie in Brüssel die dafür notwendigen Gesetze", sagte Hofreiter den Funke-Zeitungen.

    Es brauche dringend ein klares Vermeidungsziel für Einwegplastik und verbindliche Maßnahmen, um Hersteller in die Pflicht zu nehmen. Die Bundesregierung müsse "den billigen Worten auch handfeste Taten folgen lassen", sagte Hofreiter.

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