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Suedlink in Bayern: Diese Landkreise könnten betroffen sein | BR24

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Die Verlegung von Erdkabelen für den Südlink nimmt immer konkretere Formen an. Heute informierten die Trassenbauer Tennet und TransnetBW über das Ergebnis - und stießen wieder auf Gegenwind.

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Suedlink in Bayern: Diese Landkreise könnten betroffen sein

Zum "Suedlink-Korridor" haben die Netzbetreiber Tennet und TransetBW einen Vorschlag vorgelegt. Durch das Erdkabel wird der im Norden durch Windenergie erzeugte Strom von Norddeutschland bis Bayern und Baden-Württemberg geleitet.

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Bis 2050 sollen in Deutschland 80 Prozent des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen, aus Windkraft zum Beispiel. Damit der so vor allem in Norddeutschland erzeugte Strom auch die Verbraucher im Süden der Republik erreicht, sind in den nächsten Jahren Investitionen in Milliardenhöhe nötig – in die "Suedlink"-Trasse zum Beispiel. Mit Kosten in Höhe von zehn Milliarden Euro rechnen die beiden Netzbetreiber Tennet und TransnetBW für die 700 Kilometer lange Trasse.

Wie angekündigt, haben die beiden Unternehmen jetzt ihre Vorschläge vorgelegt, wo genau das dafür zu verlegende Erdkabel nach ihren Vorstellungen laufen soll. Die Suedlink-Trasse soll danach von Schleswig-Holstein aus über Niedersachsen und Hessen nach Bayern verlaufen.

135 Kilometer Suedlink-Kabel durch Bayern

Alleine im Freistaat würden demnach 135 Kilometer Erdkabel verlegt. Von Thüringen aus kommend würde das Kabel an der Landesgrenze des Freistaats östlich von Münnerstadt im Landkreis Bad Kissingen in Unterfranken ankommen. Von dort ginge es weiter – östlich vorbei an Bad Kissingen, westlich von Schweinfurt bis zum Netzverknüpfungspunk Grafenrheinfeld im Landkreis Schweinfurt in Unterfranken.

Trasse nach Baden-Württemberg könnte durch die Landkreise Kitzingen und Würzburg laufen

Von dort aus soll "Suedlink" nach Vorstellungen der beiden Netzbetreiber weiterlaufen – bis zum zweiten Netzverteilungspunkt Großgartach, westlich von Heilbronn in Baden-Württemberg. Tennet und TransnetBW favorisieren dabei nach dem heute veröffentlichten Vorschlag einen weiteren Verlauf der Trasse auf bayerischem Gebiet durch den Landkreis Kitzingen und östlich vorbei an Würzburg durch den Landkreis Würzburg bis zur baden-württembergischen Landesgrenze.

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Infografik zu Suedlink

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  • Arne Meyer-Fünffinger
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